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SV berichtet über Verwendung der Spendengelder für "kids-soupkitchen.org" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Moritz Rupp/Andreas Pigulla   
Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 22:21 Uhr

Wie bereits in einem der vorherigen Artikel „Wir kochen für Kids in Namibia“ angekündigt, wurde den LIO Schülern nun in der Cafeteria eine Rückmeldung über die Verwendung der Spendengelder des „LIO-Weihnachtsbazars“ gegeben. Dazu hatte der Schulsprecher Moritz Rupp einige Klassen, die besonders viel Geld für das Projekt gesammelt hatten, eingeladen. Zu seiner Motivation befragt, sagte er: „Mit dieser Aktion wollen wir allen beteiligten Akteuren ein Höchstmaß an Transparenz bieten und allen verdeutlichen, was für ein großes Weihnachtsgeschenk sie nach Namibia geschickt haben“. Darüber hinaus bestand in der großen Pause für alle die Gelegenheit sich über das Spendenprojekt zu informieren.

Die Schüler konnten durch eine Präsentation des Verbindungslehrers Andreas Pigulla einen direkten Einblick von der Arbeit der kids-soupkitchen sowie über der Verwendung der Spendengelder im namibischen Katutura erhalten. Zudem verlas das SV-Mitglied Dominic Fänders einen Dankesbrief der Organisatoren. Darin wird den Spendern aus Deutschland zugesichert, dass jeder gespendete €uro in Essen für die Kinder oder für Schulmaterialien verwendet wird. Durch den Inhalt des Briefes wurde besonders deutlich, dass Bildung für diese Kinder der einzige Weg ist, aus dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.

Höhepunkt war jedoch die Vorführung des Fernsehberichts des wichtigsten namibischen Fernsehsenders NBC, der über die Geldübergabe berichtete. Darin sagt einer der Organisatoren der kids-soupkitchen, Samuel Kapepo, dass diese Spende „ein Lächeln nach ganz Namibia gebracht hat“. Zudem berichten einige Kinder davon, wie sie von der Arbeit der kids-soupkitchen direkt profitieren.

Durch den Fernsehbericht wurde deutlich, welche Aufmerksamkeit das Projekt der LIO-SV in Namibia erfahren hat und welchen Stellenwert der gespendete Betrag von 3.300€ für namibische Verhältnisse hat. Deshalb gilt auch allen Spendern ein erneutes herzliches Dankeschön. Die SV hofft, dass diese Rückmeldung genügend Motivation für zukünftige Projekte bietet.

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"Mehr als nur technisches Verständnis" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Barbara Czernek   
Mittwoch, den 26. Mai 2010 um 19:28 Uhr

20.05.2010 - GIESSEN

IT-Fachberater für Jugendmedienschutz referiert auf Elternabend der Liebigschule über Medienkompetenz

(cz). Starker Tobak am Elternabend der Klassen fünf bis elf der Liebigschule: Günter Steppich, IT-Fachberater für Jugendmedienschutz am Staatlichen Schulamt für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis, konfrontierte die etwa 200 Zuhörer in seinem Vortrag über die Neuen Medien mit der rauen Wirklichkeit im Bereich des Internets, Handys, iPod und Spielekonsolen wie Playstation und Wii.

Anhand von Studien und Umfragen zeichnete er folgendes Bild der Wirklichkeit von Jugendlichen: Etwa 80 Prozent der Eltern halten die Computer- und Handybenutzung ihrer Kinder für unproblematisch. Dem steht die Aussage der 12- bis 19-Jährigen entgegen: „Meine Eltern haben keine Ahnung, was ich da mache.“ Wobei vier von fünf Befragten unangenehme Erfahrungen mit den Medien gemacht hätten, wie Datenouting, Pornografie, sexuelle Belästigung, Gewaltvideos und vieles mehr. „Wir haben das Internet erfunden, aber die Kontrolle darüber verloren“, erklärte er und verglich es mit dem Zauberlehrling, der seine Materie nicht beherrscht, bis der Meister kommt. Doch genau dieser existiert im Bereich der Neuen Medien nicht.

Die Kinder gingen sorglos und unkommentiert ins Netz, was vergleichbar sei mit Fahren ohne Führerschein. „Die Eltern sind schlichtweg für das Tun im Internet verantwortlich, kümmern sich jedoch nur wenig darum.“ So gäbe es ein grobes Missverhältnis zwischen Aufklärung und Ausstattung. „Medienkompetenz ist mehr als nur das technische Verständnis für Umgang mit Mouse und Handy.“ Und genau diese Kompetenz sei häufig nicht vorhanden. Für Ihn gehört ein Bildschirm nicht in das Kinderzimmer, frühestens ab 15 Jahre. Die Realität sieht jedoch anders aus. Das Einstiegsalter werde immer jünger, so Steppich. Mittlerweile halte er diese Vorträge auch schon in Grundschulen. Mittlerweile gäbe es klar erwiesene Zusammenhänge zwischen Mediennutzung und schulischen Leistungen, wobei die Jungen klar auf der Verliererseite stünden, da sie auch erheblich mehr die Neuen Medien nutzten.

Hirnforscher hätten bewiesen, dass durch extensives Nutzung von Gewaltspielen im Internet eine Desensibilisierung gegen Gewalt stattfinde. Jugendliche, die über drei Monate mehr als zwei Stunden solche Spiele spielten, bekämen nichtn reparable Schäden im Gehirn. Eine Zeitregelementierung bei der Anwendung sei dringend erforderlich. Derzeit würde jeder fünfte Jugendliche mehr als vier Stunden täglich vor dem Computer sitzen und spielen. Daher appellierte er an die Eltern, nur altersgerechte Computerspiele zu kaufen und sich nicht dem Druck zu beugen: „Aber die anderen haben doch auch alle.“

Drastische Beispiele konnte er im Bereich der sozialen Netzwerke wie SchülerVZ, Facebook oder StudiVZ vorweisen. „In einem ungeschützten Profil kann jeder alles lesen und man ist erstaunt, was da alles drin steht. Dinge, die man nicht einfach so einem Fremden erzählen oder zeigen würde“, sagte Steppich. Anschaulich zeigte er, wie relativ einfach an persönliche Daten von Personen zu erhalten sind. Dagegen helfe nur Aufklärung und der richtige Umgang mit diesen Netzwerken. „Denn“, so der Referent, „einmal im Netz, immer im Netz.“ Es sei praktisch unmöglich, einmal ins Netz gestellte Fotos wieder zu löschen. „Wir leben in einem virtuellen Glashaus.“ Man könne die Kinder nur vor den negativen Auswirkungen schützen, indem man als Gesprächspartner präsent sei, klare Nutzungsregeln aufstelle, Interesse an dem Onlineverhalten zeige, auch den Mut habe, einmal gegen den Strom zu schwimmen und das richtige Verhalten im Gefahrenfall vorher besprechen.

Die Veranstaltung war eine Gemeinschaftsaktion des Schulelternbeirats, der Lehrer und der Schulleitung. Im Namen aller sprach sich Schulleiter Dr. Carsten Scherließ auch dafür aus, dass die Schule in dem Bereich mehr Verantwortung übernehmen wolle. „Wir ziehen alle an einem Strang.“ Schließlich ginge es darum, Stärkung zu erfahren, denn die Risiken könne man nicht aus der Welt schaffen“ Dafür spreche auch das große Interesse an der Veranstaltung, die eigens in die Turnhalle verlegt werden musste.

 
Abitur... und danach Einzelhandel? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dominic Fänders und Martin Bromm   
Montag, den 24. Mai 2010 um 20:02 Uhr

 

 Aldi - der Discounter, den jeder kennt, bei dem viele einkaufen, schnell rein, durch die Gänge mit dem Wagen, zur Kasse und das war's. Aber wer ist Aldi eigentlich (die Abkürzung steht für „Albrecht-Discount“), was ist die Idee Aldis, oder ganz banal im Stil der Sendung mit der Maus zu fragen: „Wie kommt das ganze Essen denn eigentlich in die Regale?“
Und was kann man mit dem Abitur im Einzelhandel alles machen…?

Um auf alle diese Fragen einzugehen, denn die Antworten kennen wohl die wenigsten, waren Ende April 2010 drei Vertreter der Aldi Süd Regionalgesellschaft Butzbach in der Liebigschule zu Gast. Im Rahmen der Vortragsreihe zur Berufsorientierung "Abitur- und was dann?" referierte Guido Labenda, Prokurist und Leiter der Verwaltung zusammen mit zwei „Studium-Plus“-Studentinnen der Fachhochschule Gießen-Friedberg. Eine von ihnen, Dorith Köhler, eine Absolventin der Liebigschule, hat bereits die erste Stufe auf der Karriereleiter von  Aldi Süd erklommen. Im Rahmen einer Kooperation von Aldi Süd und der heimischen FH studiert und arbeitet sie parallel. Wenn sie nach 6 Semestern ihren Bachelor –Abschluss erworben hat, wird sie Regionalverkaufsleiterin, übernimmt Verantwortung für etwa 5 Aldi-Filialen mit zusammen über 60 Mitarbeitern. Sie präsentierte sehr anschaulich und informativ das Unternehmen Aldi Süd, dessen Philosophie und Discount-Konzept, ging aber auch auf die alltäglichen Herausforderungen ihrer zukünftigen Position ein.

Alle Teilnehmer der Veranstaltung zeigten sich schließlich beeindruckt ob der vielen guten Chancen und Möglichkeiten im Einzelhandel. Aha-Effekte kamen reichlich vor. Die Schüler nahmen neues Wissen und Kenntnisse über eine weitere Berufsmöglichkeit nach dem Abitur mit nach Hause. Natürlich gehörten auch wichtige Bewerbungstipps des Personalchefs dazu.

Und wer nach diesem Vortrag nun das nächste Mal durch die Gänge einer Aldi Süd - Filiale geht, sagt er sich vielleicht: Ich weiß, was sich hinter diesen Regalen verbirgt, nämlich ein globaler Einzelhandelsgigant und ich weiß, wer bald dafür verantwortlich ist, wie das Essen in die Regale kommt - nämlich eine Liebigschülerin.

Die Informations- und Vortragsreihe „Abitur - was dann“ ist ein Angebot der Liebigschule für alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich über jeweils wechselnde Themen rund um das Thema Studium- und Beruf zu informieren. Die nächste Veranstaltung dazu findet am Montag, 21.06.2010 um 13.30 Uhr in der Mediathek statt. Diesmal geht es um das Thema: NeuSehLand Augenoptik und Hörakustik –

Ausbildung und Karriere für Abiturienten in einem mittelständischen Familienunternehmen?

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Neuer Vorstand gewählt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sabine Schuppe   
Montag, den 24. Mai 2010 um 19:54 Uhr

Nach mehrjähriger erfolgreicher Arbeit des alten Vorstandes übernimmt Frau Dr. Balser-Hahn den Vorsitz des allgemeinen Fördervereins der Liebigschule. Die Schule hat schon in den vielen Jahren seit Vereinsgründung überaus wertvolle Unterstützung seitens des Fördervereins erfahren. So zeichnet er für die Medienausstattung in Form verschiedener Computerstationen, für die Neueinrichtung der Mediathek und die Ausgestaltung der Cafeteria im Rahmen des neuen Verpflegungskonzepts verantwortlich. Diesen Weg will auch der neue Vorstand weitergehen. Der allgemeine Förderverein wolle mit Ideen und Kompetenzen zur Bereicherung des Schullebens in allen Bereichen beitragen. Wichtig sei, dass die Schüler Unterstützung durch Angebote erfahren, die nicht mit den Mitteln des normalen Schulhaushaltes zu finanzieren sind. Mitglieder des Vereins sollen sich mit ihren Kompetenzen und Kontakten in Projekte einbringen können, die z.B. im Rahmen einer Projektwoche den Schülern und Schülerinnen zugutekommen könnten. So möchte Balser-Hahn z.B. mit entsprechenden Konzepten die Entwicklung eines verantwortungsbewussten Umgangs der Schülerschaft mit den Medien unterstützen. „Geld allein genügt nicht, wir brauchen die Ideen und Fähigkeiten aller am Schulleben Beteiligter, um den Schulalltag der Schülerinnen und Schüler positiv zu gestalten“.

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von links: Herr Maier (scheidender 1. Vorsitzender), Herr Bock (Kassenprüfer), Herr Fuhr (Kassenprüfer), Herr Dörr (scheidender Schatzmeister), Frau Wagner (Schatzmeisterin), Frau Balser-Hahn (1. Vorsitzende), Herr Sieben (scheidender Schriftführer), Frau Schröder-Kuhnen (2. Vorsitzende), Herr Fuchs (Schriftführer), Frau Holl (Beisitzerin), Herr Dr. Scherließ

 
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