Mehrsprachigkeit an unserer Schule

geschrieben von Julia Vlasenko, 10a

Poster, das für Mehrsprachigkeit wirbt (Gemeinsam schlau)Unsere Schule ist bunt – und das sogar hinsichtlich der Sprachvielfalt, wie wir durch eine Umfrage im Rahmen des Deutschunterrichts herausfanden. 490 SchülerInnen nahmen an der Umfrage teil, und von ihnen gaben 196 an, dass bei ihnen zu Hause mehr als eine Sprache gesprochen wird, das sind genau 40%! Dabei werden oft Sprachen wie Russisch, Arabisch, Ukrainisch, Türkisch, Spanisch, Englisch oder Italienisch genannt, aber auch außergewöhnlichere Sprachen, zum Beispiel Persisch, Amharisch, Litauisch, Vietnamesisch, Chinesisch und sogar Mandarin. Manche von den Befragten gaben sogar an, in einer anderen Sprache zu denken.
Ein weiterer sehr interessanter Aspekt unserer Umfrage war die Frage, ob man die mehrsprachige Erziehung als Vor- oder Nachteil ansehe. Als Nachteil wurde vor allem genannt, dass mehrsprachig erzogenen Kindern die deutsche Grammatik schwerer falle als denen, die einsprachig erzogen wurden. Jedoch überwiegen definitiv die positiven Aspekte: Es helfe bei dem Erlernen weiterer Sprachen, man habe einen besseren Zugang zu der Kultur seiner Eltern, es biete einen Vorteil im Berufsleben, und es helfe beim vielfältigen Denken. Ein Schüler oder eine Schülerin beschrieb den Vorteil der Mehrsprachigkeit mit einem sehr treffenden Vergleich: Jede Sprache sei ein Legokasten in einer bestimmten Farbe, und je mehr Sprachen man beherrsche, umso besser könne man seine Lego-Figur nach seinen Wünschen erbauen.
Danke an alle Teilnehmenden unserer Umfrage!

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