Liebigschüler begeistern mit kreativen Projekten

MINT-Nacht an der THM

Schülerinnen und Schüler bei der diesjährigen MINT-Nacht an der THM Spannende Experimente, kreative Ideen und große Neugier prägten die 12. MINT-Nacht am 05. März 2026 an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Begleitet von Dr. Gunnar Martens waren für die Liebigschule Evgenia Alexopoulos (7A) sowie als Team Jonathan Johow und Leander Levin (7D) mit Beiträgen vertreten und nutzten die Gelegenheit, ihre Projekte zu aktuellen Forschungsergebnissen aus der Biologie zu präsentieren.

Jonathan und Leander stellten sehr lebhaft und fundiert die antibakterielle Wirkung von Bakteriophagen aus Fischschleimhaut vor, mit der es in Zukunft möglich sein könnte, eine Alternative zu den heute verwendeten Antibiotika zu entwickeln.

Liebigschülerinnen und -schüler bei der diesjährigen MINT-Nacht an der THM Evgenia begeisterte die Jury mit ihrem Vortrag zur Epigenetik, in dem sie sehr anschaulich die genetischen Veränderungen einer Bienenkönigin unter dem Einfluss der Nahrung vorstellte. Die Jury belohnte diesen Vortrag mit dem zweiten Preis in ihrer Altersgruppe.
 

Die Veranstaltung, unterstützt von regionalen Unternehmen und Hochschulen, verfolgt das Ziel, junge Menschen für naturwissenschaftliche Fragestellungen zu begeistern und Schülerinnen und Schüler von sechs hessischen Schulen, die Teil des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC sind, zusammenzubringen: das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium (LLG), die Gesamtschule Gießen-Ost (GGO), die Liebigschule, die Weidigschule Butzbach, die Ernst-Ludwig-Schule und die St.-Lioba-Schule (beide in Bad Nauheim). Dabei steht nicht der Wettbewerb im Vordergrund, sondern das eigenständige Entdecken, Forschen und Ausprobieren.
Die Bandbreite der vorgestellten Projekte reichte von experimentellen Untersuchungen über wissenschaftliche Studien bis hin zu digitalen Anwendungen. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Kreativität, dem Engagement und der fachlichen Tiefe der Beiträge.
Die MINT-Nacht an der THM bot damit nicht nur eine Plattform zur Präsentation eigener Ideen, sondern auch wertvolle Impulse für die weitere Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen Themen.

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