„Lesen ist wie Einatmen, Schreiben wie Ausatmen“
Lesung der Autorin und ehemaligen Liebigschülerin Luna Schmidt
geschrieben von Emily Ackermann und Helene Smarsly
Drei Jahre nach ihrem Abitur kehrt Luna Schmidt für einen Tag an ihre alte Schule, die Liebigschule, zurück – doch nun nicht mehr als Schülerin des Deutsch Leistungskurses von Anni Sander, sondern als Autorin ihres ersten Romanes „ Nur Asche die blieb “.
Diesen, ihre Gefühle sowie Ihren Alltag als Autorin stellte sie uns in einer offenen Fragerunde gestützt von vorgelesenen Passagen ihres Romans vor.
Direkt zu Beginn kam dabei die Frage auf, wie ihr Roman, an dem Sie zwischen sieben und acht Monaten geschrieben hat, entstanden sei. Luna Schmidt betont, dass alles aus einem „einzigen Funken“, einer kleinen Idee entstanden ist, die dann wie von alleine immer größer wurde, bis eine vollendete Geschichte entstanden war. An das Ende habe sie dabei zu Beginn noch gar nicht gedacht. Stattdessen spannten sich die Ideen von Kapitel zu Kapitel, bis Sie das Gefühl hatte, das Ende erreicht zu haben.
Auf die Frage, ob sie bei einer solch langen Zeitspanne des Schreibens nicht irgendwann genug davon bekommen würde, antwortete sie fest entschlossen und mit einem breiten Lächeln im Gesicht mit „Nein“. Es erfülle sie jeden Tag zu schreiben, weshalb es ihr aktueller Traum wäre, trotz Ihres Germanistik-Studiums, auch in Zukunft weiterhin als Autorin zu arbeiten.
Natürlich interessierte uns als Schüler auch, ob die Liebigschule, oder noch spezifischer der Deutsch Leistungskurs, Luna auf ihre Arbeit als Autorin vorbereitet habe. Dies beantwortete sie zögerlich, aber bestimmt mit „Nein“. Das kreative Schreiben, was für sie als Autorin das Wichtigste sei, komme in der Schule stets zu kurz und gebe uns als Schülern nicht die Möglichkeit, die Freude am Schreiben und unseren persönlichen Stil zu finden. Dennoch betonte sie, dass sie von Lehrkräften stets auf Wettbewerbe aufmerksam gemacht wurde und immer die Möglichkeit bekam, ihnen eigene Texte zum Korrekturlesen weiterzureichen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Luna Schmidt für den schönen Einblick in ihren Roman „Nur Asche die blieb“ und auch allen Lehrkräften, die diese Lesung und Fragerunde für uns organisiert haben – allen voran Anni Sander für die beeindruckende Moderation!
Abschließend wollen wir Luna Schmidts Appell, „an den deutschen Schulen werde zu wenig kreativ geschrieben und das müsse geändert werden“ an die deutschen Schulen weitergeben und Deutschlehrkräfte dazu anregen, kreative Texte in den Unterricht einzubinden.











