Gentechniktage 2026 – Ein Erfahrungsbericht
geschrieben von Julia Schwandner
Im Rahmen der Unterrichtseinheit Gentechnik haben wir in den Biologie-Leistungskursen von Dr. Achim Schott und Carmen Sondergeld zwei Projekttage im S1-Gentechniklabor der Liebigschule absolviert und konnten dabei selbst im Labor arbeiten und verschiedene Experimente durchführen.
Am ersten Tag übernahmen wir die Rolle von Ermittlern und sollten einen fiktiven Mordfall aufklären. Mithilfe von DNA-Analysen versuchten wir herauszufinden, welcher Verdächtige zur Spur vom Tatort passt. Dafür lernten wir zunächst den richtigen Umgang mit Mikropipetten und führten anschließend eine Gelelektrophorese durch. So konnten wir die DNA-Proben sichtbar machen, miteinander vergleichen und schließlich den Täter identifizieren.
Am zweiten Tag ging es darum, Bakterien genetisch so zu verändern, dass sie leuchten können. Dazu wurde ein Gen aus einer Qualle in die Bakterien eingeschleust. Besonders auffällig waren die langen Warte- und Inkubationszeiten, bei denen viel Geduld gefragt war. Umso spannender war das Ergebnis: Obwohl die Wahrscheinlichkeit dafür eigentlich sehr gering ist (nur etwa 1:10000 Bakterien nehmen das Gen auf), konnten wir überraschend viele leuchtende Bakterien beobachten.
Insgesamt waren es zwei sehr gelungene und abwechslungsreiche Tage. Besonders viel Spaß hat es gemacht, selbst im Labor zu arbeiten und die Experimente eigenständig durchzuführen.
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