Alpenexkursion wieder großer Erfolg

geschrieben von Anne-Sophie Kreutzer

Teilnehmende der Alpenexkursion mit Thomas Fuchs und Ines Urban, Gipfelfoto Schon in der ersten Schulwoche ging es für den Outdoor-Kurs der Q3 zu einer Exkursion in die bayerischen Voralpen. Nach einer reibungslosen, aber sehr langen Zugfahrt begann unser Ausflug erst so richtig mit einer kurzen Tour zur Jugendherberge, die uns an einer kleinen Burgruine schöne Ausblicke auf den Schliersee bot. Mit leichtem Gepäck brachen wir am nächsten Tag zum Brecherspitz (1.683 m) auf, den wir nach einem zum Teil recht anstrengenden Anstieg und einem Stopp auf der Ankelalm, wo wir freilaufende Hühner und Enten antrafen, auch erreichten. Auf dem Gipfel wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler belohnt.

Auf einer Wanderung während der AlpenexkursionNach einer längeren Pause gingen wir einen Gratweg entlang, bei dem wir zum ersten Mal auch ein Stahlseil benutzen mussten, was zwar aufgrund der guten Wegbeschaffenheit nicht besonders herausfordernd war, aber trotzdem eine neue Erfahrung darstellte. Beim weiteren Abstieg kamen wir an der Firstalm vorbei, wo wir uns alle stärken konnten. Am bereits dritten Tag verließen wir die Jugendherberge mit all unserem Gepäck. Zugleich bereuten wir wegen der heißen Wetterlage, so viele Jacken eingepackt zu haben. Da es an diesem Tag über 30 Grad werden sollten, wurde uns ein Teil des Aufstiegs erspart, indem wir in vintage Gondeln in die Nähe unseres ersten Gipfels für den Tag fuhren. Schon nach kurzer Zeit erreichten wir so den Rauhkopf (1.691 m). Anschließend gingen wir weiter zur Aiplspitz (1.758 m). Wer wollte, konnte allerdings auch schon zu einer Hütte umkehren und dort Pause machen. Bevor wir die schwierigeren Passagen des Wegs erreichten, ließen wir unsere Rucksäcke zurück und konnten uns ganz auf das Klettern konzentrieren. Auch wenn uns auf dem Gipfel ein faszinierendes Panorama erwartete, war das eigentliche Highlight der Weg dorthin. Am späten Nachmittag erreichten wir nach einem längeren, aber weniger steilen Anstieg das Rotwandhaus.

Sonnenuntergang mit AlpenpanoramaNach einer eher kurzen Nacht bestiegen wir den Rotwandkopf, um einen wunderschönen Sonnenaufgang in der Gesellschaft einiger Schafe miterleben zu können. Eine noch immer (viel zu) frühe Wanderung brachte uns ins Tal. Mit dem Zug ging es wieder zurück nach Gießen. Die grundsätzlich sehr langen Wanderungen waren vor allem wegen der Hitze zum Teil anstrengend und kräftezehrend. Dennoch bleibt die Alpenexkursion auf jeden Fall ein Highlight in unserer schulsportlichen Karriere – Dank Ines Urban und Thomas Fuchs!

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