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Fotos Anja Schaal www.anjaschaalfoto.de

In den Jahrgangsstufen 9 und E sind keine weiteren Infektionen aufgetreten. Bei allen getesteten Schülern und Lehrern lagen in diesem Zusammenhang negative Testergebnisse vor. In Jahrgang 6 ist ein neuer Fall aufgetreten. Da Masken im Unterricht getragen wurden, geht das Gesundheitsamt von einer geringen Wahrscheinlichkeit der Weitergabe des Virus aus. Die betroffene Klasse bleibt vorsichtshalber bis Mittwoch zu Hause und wird per Distanzunterricht beschult.

Die Maskenpflicht im Unterricht bleibt weiterhin bestehen.

Der Jahrgang 9 wird bis zum 23.09.20 im Distanzunterricht beschult und kommt am Donnerstag, 24.09.20 wieder in die Schule. Ab Montag, 21.09.20 kommen wieder alle Jahrgangsstufen (mit Ausnahme des 9. Jahrgangs, der betroffenen 6. Klasse und einzelnen Schülern aus der E-Phase) in die Schule.

Lio Fußballer dominieren die Stadtentscheide

Geschrieben von Thomas Rink.

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Die Fußballmannschaften der Liebigschule zeigten bei den Stadtentscheiden ihre fußballspezifischen Qualitäten. Sowohl im WK II, WK III und im WK IV konnten die Mannschaften der Lio alle Spiele gewinnen und qualifizierten sich somit souverän für den Regionalentscheid im März/April.

Herzlichen Glückwunsch 

David und Noah Sann auf dem Weg zum Bundesjugendlager

Geschrieben von Marcus Krapp.

6 Liebigschüler im Jbbl Kader

Die Saison der Jugend Bundesliga steht vor der Tür. Insgesamt sind neben Lehrer-Trainer Marcus Krapp 6 Schüler der Lio im Kader der Bundesliga Mannschaft der Basketball Akademie Gießen 46ers.  Christopher Herget  Hanno Kotulla, Jonathan Fuchs, Anton Maruschka und David und Noah Sann werden die Farben der 46ers vertreten. 

"Die Jungs haben sich das verdient", ist sich Coach Krapp sicher. Alle Spieler waren in der Sportklasse bzw. haben Wahlunterricht Sport gewählt. Hier haben sie die Möglichkeit vormittags und direkt im Anschluss an den Unterricht zu trainieren. "Die Jungs haben z.T. 4 mal Training über die Schule und das neben dem Vereinstraining." das zählt sich irgendwann aus. 

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Ganz besonders stolz sind wir auf die beiden Sann-Zwillinge. Beide sind fester Bestandteil des Hessenkaders, also der besten 12 Spieler in Hessen, und werden bald an der Sichtung zur Nationalmannschaft teilnehmen, welche im Oktober in Heidelberg stattfindet. "Beide trainieren schon seit der 3. Klasse an der Partnerschule des Leistungssports und sind so sehr gut vorbereitet"  ist sich Lehrer-Trainer Krapp sicher. Hanno und Christopher hatten das Ziel Bundesjugendlager im letzten Jahr knapp verpasst.  

Lio-Golfer unter den Top 5 in Hessen

Geschrieben von Thomas Rink.

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Die Lio Golfer Finn Knoblauch, Amelie Knoblauch, Robert Vonhausen und Lorenz Kuhn vertraten zum ersten Mal die Farben der Lio beim Golf Landesentscheid in Winnerod.

Bei überragendem Wetter zeigten alle Spieler eine tolle Leistung und erreichten in ihrer Wettkampfklasse den 5. Platz. 

Herzlichen Glückwunsch 

Liebigschule erfolgreich beim Landesentscheid

Geschrieben von Thomas Rink.

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Die Fußballer der Liebigschule belegten beim diesjährigen Landesentscheid einen sehr guten 4. Platz. Nach einer unglücklichen Niederlage, einem Unentschieden und einem verdienten Sieg in der Gruppenphase folgte leider im Halbfinale eine deutliche Niederlage gegen den späteren Turniersieger aus Frankfurt. Das Spiel um Platz drei wurde nach einem offenen Schlagabtausch und vielen vergebenen Chancen gegen Hofheim 4:2 verloren.

Herzlichen Glückwunsch

Gladiatoren an der Liebigschule - ein Rückblick

Geschrieben von S. Henrichs.

Am 11.02.2019 verläuft der Latein-Unterricht der Jahrgangsstufen 7 und 8 alles andere als gewöhnlich:

Die Gladiatoren sind da. Zu zweit treten sie in originalgetreuer Ausrüstung auf: Mit glänzenden Beinschienen, geschwungenen Helmen, bunten Schilden und gebogenen – zumGlück stumpfen – Schwertern erregen sie Aufsehen. Und die Gladiatoren führen ihre Fechtkunst vor: Jeder Schritt ist überlegt, jede Armbewegung schon hundertfach geübt. Allesscheint sich einer verborgenen Choreographie zu unterwerfen. Langsame Phasen des Lauerns wechseln mit Phasen rasanter Dynamik. Die beiden Gladiatoren verstehen ihr Handwerk undbeherrschen den Schaukampf perfekt. Es sind Archäologen. Einer von ihnen, Herr Kunzler, leitet eine Gladiatorenschule in Gießen, in der sich junge Studenten und Studentinnen treffen, um in Theorie und Praxis zu erlernen, wie Gladiatoren vor zweitausend Jahren tatsächlichgekämpft haben. Herr Kunzler unterweist sie in dieser „Kunst“. Aber nicht nur Studenten;immer wieder geht er auch an Schulen und tritt vor interessierten Klassen auf. Zu diesem Zweck arbeitet er mit dem Archäologischen Institut der Universität Gießen zusammen.Heute besteht sein Publikum aus Latein-Schülerinnen und -Schülern unserer Liebigschule (Jahrgänge 7 und 8). Sie lauschen gebannt, wenn er ihnen einzelne Schritte und Finten erklärt,wenn er ihnen den effektivsten Einsatz des Schildes erläutert oder wenn er verdeutlicht, weshalb ein Helm zwar Schutz, aber ebenso Nachteile in puncto Übersicht und Luftzufuhrbot. Auch den Alltag der Gladiatoren lässt Herr Kunzler nicht aus: Dass die Sterblichkeit in Kämpfen viel geringer war als allgemein angenommen oder dass Gladiatoren häufig auchaußerhalb der Arena Verwendung fanden, kann er mit zahlreichen Erkenntnissen der neuesten Forschung belegen. Für Fragen und Ergänzungen durch Schülerinnen und Schüler ist erjederzeit offen.

Gladiatoren

Besonders gut gefällt unserem jungen Publikum aber, wenn Herr Kunzler und sein Sparringspartner in Aktion treten: Im ersten Teil der Veranstaltung kämpfen die beiden alsThrax und Murmillo gegeneinander, im zweiten dann als Retiarius – als Netzkämpfer – undals Secutor. Insgesamt zeigen sie vier verschiedene Gladiatorengattungen, die sich inAusstattung und Kampftechnik deutlich voneinander unterscheiden. Dabei ist alles, wasunsere beiden Gladiatoren tragen, stilecht und durch Quellen – vor allem bildlicher Art –weitestgehend belegt. Als Archäologen haben sie sich von der Funktionalität derKleidungsstücke und Waffen überzeugt, einiges davon in Eigenarbeit selbst hergestellt. InFällen, wo ihnen die antike Überlieferung keine klaren Antworten bietet, versuchen sie immerwieder auf eigene Faust durch Experimentieren herauszufinden, wie es gewesen sein muss.Auch davon berichten sie ihrem Publikum.Die 90minütige Veranstaltung vergeht im Nu. Sie wird dadurch abgerundet, dass dieSchülerinnen und Schüler die Gelegenheit bekommen, selbst einmal für wenige SekundenGladiator sein zu dürfen: Sie ziehen sich die engen Helme auf, testen das Gewichtverschiedener Schilde oder üben sich in der Technik des Wurfnetz-Schleuderns.Und so endet eine unterhaltsame, alles andere als gewöhnliche „Lateinstunde“. Organisierthatten diese Veranstaltung Herr Henrichs, Frau Kläs und Herr Heidergott. Unsere beidenGladiatoren werden mit einem warmen Applaus verabschiedet. Ihr Auftritt wird noch lange inbester Erinnerung bleiben.

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