„Fake News“ erkennen

Projekttag für den Jahrgang 7

Siebtklässler bei der Recherche von "Fake News"Auch in diesem Schuljahr setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 mit einem hochaktuellen Thema auseinander: „Fake News erkennen – Quellen kritisch prüfen“. Im Rahmen des Projekttages wurde beleuchtet, wie Informationen im Netz entstehen, verbreitet werden und wie sich deren Glaubwürdigkeit einschätzen lässt.
Gerade in sozialen Medien werden Nachrichten in Sekundenschnelle erstellt, geteilt, kommentiert und weiterverbreitet – oftmals ohne vorherige Überprüfung. Studien zeigen, dass nur ein vergleichsweise geringer Teil junger Menschen die Fähigkeit, Medieninformationen kritisch zu bewerten, als besonders bedeutsam einschätzt. Umso wichtiger ist es, bereits früh ein Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Inhalten zu entwickeln.
Vor diesem Hintergrund bot die Liebigschule erneut einen Projekttag an, der die Jugendlichen dazu befähigte, echte von manipulierten oder irreführenden Meldungen zu unterscheiden. Ziel war es, zu lernen, verlässliche von zweifelhaften Quellen  zu unterscheiden und Kriterien zur Bewertung digitaler Inhalte kennenzulernen.
Der Workshop, dessen Materialien von der Telekom Stiftung entwickelt wurde, vermittelte praxisnahe Strategien und konkrete Werkzeuge zur Überprüfung von Informationen im Internet. Dabei brachten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche eigene Erfahrungen aus ihrem Medienalltag ein und diskutierten engagiert über Beispiele aus sozialen Netzwerken.
Am Ende stand für viele fest: Kritisches Hinterfragen ist kein Misstrauen, sondern eine Schlüsselkompetenz in einer digitalen Welt. Mit neu erworbenem Wissen und praktischen Tools sind die Jugendlichen nun besser gerüstet, „Fake News“ künftig zu erkennen und einzuordnen. Vielen Dank an Andreas Zulauf, der den Tag organisiert hat.

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