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Prix des Lycéens Allemands 2013

Geschrieben von Katja Savcenko.

Der Leistungskurs Französisch hat auch in diesem Jahr wieder an einem deutsch-französischen Literaturpreis mitgewirkt, bei dem es darum geht, aus vier in Frankreich kürzlich erschienen Jugendbüchern einen Favoriten zu wählen.

Von den vier ausgewählten Veröffentlichungen wird zunächst auf Schul-, später auf Landes- und letztlich auf Bundesebene ein Favorit bestimmt. Das Preisträgerbuch wird immer auf der Leipziger Buchmesse gekürt, ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht.

Wir standen also im LK F vor der nicht einfachen Aufgabe, vier französische Bücher zu lesen und zu verstehen. Jeder von uns hat zu einem Werk ein Lesetagebuch erarbeitet. Ich habe mich intensiv mit dem Buch Désobéis! von C. Léon beschäftigt. Zunächst fiel es mir wegen des komplizierten Vokabulars und des Buchaufbaus schwer, mich einzuarbeiten. Im Unterschied zu den anderen Romanen geht es bei diesem Werk nicht um eine zusammenhängende Geschichte, sondern um viele ungewöhnliche Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen und zur friedlichen Rebellion auffordern.

An einem Jury-Tag der Lio Mitte Januar stellten die jeweiligen Arbeitsgruppen die Bücher sehr anschaulich vor und debattierten über einen Favoriten. Die Werke thematisieren die Erfahrung von Grenzsituationen, das Erwachsenwerden, das Hinterfragen gesellschaftlicher Zwänge und die gewaltfreie Auflehnung dagegen.
Meine Arbeitsgruppe konnte nicht die nötigen zwei Drittel des Kurses auf ihre Seite bringen. Erst nach einigen Debatten und zwei Wahlgängen kamen wir zu dem Entschluss, das Buch Un cargo pour Berlin von Fred Paronuzzi als unseren Favoriten für die Landesjury zu küren. Dabei handelt es sich um die leidvolle Flucht einer jungen Afrikanerin, die sich mit Hilfe von illegalen Schleusern auf den gefährlichen Weg von Afrika nach Europa macht, um einer Zwangsverheiratung zu entgehen. Auch wenn die Protagonistin aus einem uns fremden Umfeld kommt, ergaben sich viele inhaltliche Aspekte, mit denen wir uns identifizieren konnten.

Jetzt brauchten wir noch einen Schülervertreter für die Landesjury in Wiesbaden, wozu ich mich bereit erklärte. Am 21. Februar haben Frau Letourneur und ich als Vertreterin des Leistungskurses Französisch an der hessischen Landesjury in der Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden teilgenommen. Die Schülervertreter der 57 teilnehmenden hessischen Schulen haben zunächst in kleinen Gruppen gearbeitet, danach haben 16 gewählte Schüler vor dem Publikum debattiert. Auch ich durfte vorne mitdiskutieren, alles auf Französisch selbstverständlich. Unübersehbar war die Überzahl der Mädchen, die auch in unserem LK wiederzufinden ist. Vor dem Publikum wurde sehr unterschiedlich präsentiert, heftig debattiert und schließlich abgestimmt. Der hessische Favorit wurde das Buch Le monde dans la main von Mikael Ollivier, eine ungewöhnliche Familiengeschichte, die nun als der hessische Favorit bei der Bundesjury auf der Leipziger Buchmesse von einer gewählten hessischen Schülerin präsentiert wird.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich den Tag in Wiesbaden sehr interessant fand. Es war schön, Jugendliche kennenzulernen, die alle viel Interesse an der französischen Sprache hatten und mit denen man in einer Stunde etwas Präsentables „auf die Beine stellen" und anschließend mit allen auf Französisch diskutieren konnte. Ein umgekehrter Wettbewerb wird übrigens in Frankreich mit deutscher Jugendbuchliteratur durchgeführt.
Für den gesamten Leistungskurs war das Projekt eine neue Erfahrung, die unsere Lesekompetenz in der Fremdsprache sicherlich gestärkt hat.

Katja Savcenko (2. von rechts) vertritt mit ihrer Arbeitsgruppe in der Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden den Buchtitel „Désobéis!" von Christopher Léon.

 

Impressionen des LK Französisch Q1 am schulinternen Jurytag der Lio:

Es stellten vor:

Filiz, Elissa, Celine, Kathrin u. Hendrik - Le monde dans la main von Mikaël Ollivier

 

  Melanie, Annika, Marie, Lisa u. Kirsten - Un cargo pour Berlin von Fred Paronuzzi

 

Marlene, Milena, Kastania, Sophie Festina u. Emilia - La fille sur la rive von Hélène Vignal

 

Leonie, Katja, Silas und Rebecca - Désobéis ! von Christophe Léon

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Hacker an der Liebigschule

Geschrieben von awb: Gießener Allgemeine.

Informatikkurs simuliert Gefahren für Computersicherheit

Gießen (awb). Herr Steinbach ist Online-Redakteur. Er arbeitet am Blog des Unternehmens »firma.de«. Donnerstags gab er Abends bei aller Routine seinen Benutzernamen und sein Passwort im System ein, um Artikel und Texte zu bearbeiten. Es ist ein Tag wie jeder andere. Was Herr Steinbach jedoch nicht ahnt: Die Hacker-Gruppe »Lio« hat seinen Computer bereits unter Kontrolle, seine persönlichen Daten auf dem eigenen Schirm. Gleich werden sie sowohl den Blog, als auch Steinbachs Computer übernehmen und für ihre eigenen Zwecke nutzen. Was im ersten Moment wie ein Thriller wirkt, ist Realität. Nur handelt es sich bei den »Lio-Hackern« nicht um Kriminelle, sondern um den Informatikleistungskurs der Liebigschule, bei Herrn Steinbach um eine fiktive Figur, im Dienst einer fiktiven Firma, gespielt von einem weiteren Mitglied der Klasse. Die Schüler sitzen an einem langen Tisch an zahlreichen Notebooks. Mit einer Filmkamera werden die Ereignisse an die Wand projiziert. Kursleiter und Informatiklehrer Christopher Bräuer spricht zu einem großen Publikum aus Angehörigen der Liebigschule. Der Leistungskurs präsentiert »Hacking live«, einen Informationsabend zum Thema Computersicherheit. Zunächst erklärt der Informatiker, was es mit »Hacking« überhaupt auf sich hat: Ein Hacker dringt über ein Netzwerk in ein fremdes Computersystem ein, manipuliert dieses und nutzt es im eigenen Interesse. »Dies kann allein das Sammeln von Daten sein. Manche Unternehmen zahlen hohe Summen dafür«, weiß der Experte. Bräuer beschreibt mit seinen Schülern verschiedenste Gründe für Hacking und der Beschäftigung mit dem Thema. »Wir möchten in erster Linie lernen und uns darin schulen, Computer gerade gegen das Hacking zu schützen«, heißt es. »In der Szene würde man uns als White Hats bezeichnen.« Im Gegensatz gibt es sogenannte »Black Hats«, die im Schwerpunkt das Bild eines Hackers geprägt haben. Hier spielt der Reiz des Verbotenen, ein politisches Ziel oder finanzielle Gier eine Rolle. »Manchmal ist es aber auch blanke Zerstörungswut«, heißt es noch. Beispiele aus der Gegenwart seien die Angriffe von Hackern auf Zentrifugen im Iran. »Hier spielt deutlich Politik und Schaden eine Rolle, nicht direkt der eigene Schutz. Und da waren sicher keine Hobby-Hacker am Werk.«, betont der Kursleiter. Unseriöse Webseiten meiden Es reiche, nur die falsche Webseite zu öffnen, den Inhalt der falschen E-Mail herunterzuladen oder den falschen Taschenrechner zu verwenden. »Schon kann der eigene Computer mit Schadsoftware befallen sein.« Der Kurs demonstriert, wie er Zugriff auf eine fremde Mail-Adresse erlangt und damit Viren an alle Kontakte dieser Adresse schicken kann. »Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Mails geöffnet werden, ist hoch. Immerhin ist der Sender dem Empfänger bereits bekannt.« Das Virus spioniert nun alle Daten aus und sammelt diese auf dem System des Hackers, der sie an den Höchstbietenden verkaufen könnte. Alles live vor Ort, vor den Zuschauern, binnen weniger Minuten. Bräuer empfiehlt, unseriöse Webseiten zu meiden und E-Mails stets kritisch zu hinterfragen, bevor ein Anhang geöffnet wird. »Ist es realistisch, dass dieser Absender mir eine solche Mail schickt?« wirft der Redner in den Raum. »Lieber einmal am Telefon nachfragen, wenn man beispielsweise von einem Kollegen plötzlich via Geschäftsadresse ein Spiel gesendet bekommt!« Neben geeigneter Anti-Viren-Software solle man verantwortungsbewusst und vorsichtig mit eigenen Daten und Inhalten des www umgehen. Wo das Experiment der Schüler noch im lokalen Netzwerk in geschützten Bedingungen präsentiert wurde, seien exakt die gleichen Angriffe in der Realität allgegenwärtig. Dem fiktiven Herrn Steinbach blieb das große Unheil also erspart. »Es gibt heute mehr Computersysteme als Menschen auf der Welt«, muss man laut Bräuer aber bedenken. 80 Prozent davon seien bereits ohne Kenntnis der Nutzer mit verschiedener Schadsoftware infiziert.

Junge Hacker des Lio-Leistungskurses Informatik bei der Arbeit (Foto:awb)

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Über Stock und Stein bei Wind und Wetter

Geschrieben von Ronja Polzin.

Am Samstag den 27. April 2013 trafen sich die Schülerinnen und Schüler des Outdoor-Sportkurses der Liebigschule Gießen zusammen mit ihren Lehrern Herr Bromm und Herr Fuchs um 8.15 Uhr am Parkplatz der B3a kurz vor der Abfahrt Marburg-Mitte. Trotz der relativ schlechten Wetterbedingungen wurde die Reise zur deutschen Jugendherberge „Hohe Fahrt" am Edersee angetreten. Über viele enge und sehr kurvige Landstraßen ging die Reise und so trafen sie letztendlich gegen 10 Uhr in der Jugendherberge ein.
Nachdem die kleinen Bungalows bezogen worden waren, trafen sich die Schülerinnen und Schüler ausgestattet mit Regenjacke und Proviant am Ufer des Edersees.
Nach einer kurzen Einweisung fanden sie sich ausgestattet mit Doppel- oder normalem Paddeln in Kajaks und Kanadiern wieder.

Schnell hatten sie den Dreh raus und die ein oder andere Schweißperle rollte trotz 4°C und leichtem Regen über so manch eine Wange.
Nach fast 4 Stunden war dann doch der ein- oder andere Schuh durchgeweicht und viele Arme müde. Abends wurde dann noch gemütlich gegrillt und anschließend in gemeinsamer Runde gespielt, geredet, gelacht und das allerletzte Mal das „Klassenfahrts-Gefühl" genossen.
Am nächsten Morgen machten sie sich nach einem gemeinsamen Frühstück auf zur Wanderung auf dem „Urwaldsteig", einem der letzten europäischen Urwälder.
Die naturbelassenen Wege waren teilweise von dichtem Wurzelwerk überwuchert und die Outdoor-Sportler fanden sich ab und an im Angesicht mit einem abgeknickter Baum mitten auf dem Weg. Trotz ein paar Wolken genossen sie atemberaubende Ausblicke auf den Edersee und konnten von ihren Lehrern noch einiges über dessen Geschichte erfahren.
Gegen 13:30 trafen sie dann wieder am Parkplatz ein und fuhren in Fahrgemeinschaften Richtung Gießen.

Ich denke man kann sagen, dass wir trotz der ein- oder anderen Blase am Fuß und einigen Sonnenbränden einen wirklich spannenden Sportunterricht hatten, bei dem wir viel über die Natur, Zusammenhalt in einer Gruppe und uns selbst gelernt haben.
Manch einer ist vielleicht mal an seine Grenzen gestoßen, doch auch das war eine Erfahrung wert und ich denke, im Nachhinein können wir alle stolz auf uns sein.

 

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Gastgeber mit Dreifach-Triumph beim FinalsDay der LTi GIESSEN 46ers-Schulliga

Geschrieben von Marcus Krapp.

 

Doppelter Saison-Abschluss am vergangenen Dienstag in der Sporthalle Gießen-Ost. Vor dem letzten Spiel der LTi 46ers fanden die Endspiele der LTi GIESSEN 46ers-Schulliga statt. Dabei ragte speziell der Gastgeber, die Gesamtschule Gießen-Ost, heraus und sicherte sich die Titel in allen drei Leistungsklassen. Die jeweiligen Gegner waren demgegenüber bunt gemischt.
Im Rookie-Modus, der Leistungsklasse der Drittplatzierten aus der Vorrunde, stand dem Team GGO I die Clemens-Brentano-Europaschule aus Lollar gegenüber. Die Mannschaft, die bereits im zweiten Jahr an der Schulliga teilnahm, hatte sich mit dem ersten Sieg überhaupt in diesem Zeitraum in das Finale gespielt. Hier zeigte sich allerdings die Überlegenheit der Ostschule, die das Endspiel mit 44:5 gewann.
Ähnlich klar verlief auch das zweite Finale im sogenannten „Pro-Modus" der Vorrundenzweiten. Hier traf die Anne-Frank-Schule Linden auf ein sportlich übermächtiges Team GGO III. Dennoch gab es für die Mannschaft um Coach Markus Repp anschließend etwas zu feiern. Im Rahmen der Schulliga-Perspektiv-Aktion „Schule trifft Verein" wurde die Lindener Schule unter allen Teilnehmern für eine Trainingseinheit inkl. eines Trainingsspiels gegen die U12 des VfB 1900 Giessen ausgelost und erhielt von Giessen Pointers-Coach Dejan Kostic bei der Siegerehrung den symbolischen Gutschein.
Das letzte Finale zwischen den zweiten Mannschaften der Liebigschule Gießen und der Gesamtschule Gießen-Ost sollte dann die Frage nach dem Schulliga-Master 2013 beantworten. Nach einer deutlichen Halbzeitführung der GGO kämpfte sich die „Lio" im zweiten Abschnitt noch einmal heran, musste sich aber letztlich doch mit 38:59 geschlagen geben.
Bei aller Ernsthaftigkeit der Finalspiele kam allerdings auch der Spaß nicht zu kurz. Erstmalig trafen die von den jeweiligen Coaches ausgewählten Kids in einem Allstar-Game aufeinander. Das von Lily Rachmakow (Ostschule) und Markus Repp (Anne-Frank-Schule) betreute „Team Zazai" gewann mit 53:32 gegen das „Team Faßler", um die Coaches Tobias Golombek (CBES Lollar) und Marcus Krapp (Liebigschule).
Den endgültigen Abschluss der Schulliga-Saison 2012/13 bildete dann die Siegerehrung in der Halbzeit des 46ers-Spiels. Unter großem Applaus der Zuschauer überreichte Michael Rüspeler, Präsident des Hessischen Basketball Verbandes, die Preise an die stolzen Teamkapitäne. Vergessen wurde dabei jedoch auch nicht ein weiteres Anliegen der Liga: Die Förderung eines fairen sportlichen Auftretens. Hierfür wurde in diesem Jahr ebenfalls zum ersten Mal ein Fairplay-Preis an das Team mit den wenigsten Saisonfouls vergeben, den die Singbergschule Wölfersheim gewann. Damit die Kids ihren sportlichen Horizont erweitern können, bekamen sie vom Geschäftsführer des Golfpark Winnerod, Kim Kleczka, einen Gutschein für einen gemeinschaftlichen Golfschnupperkurs überreicht.
Nach dieser überaus erfolgreichen Saison gilt der Dank noch einmal an alle Kinder, Eltern, Lehrer, die Profis der LTI 46ers, welche die Kids als Gruppenpaten unterstützt haben, sowie an alle Helfer und Unterstützer der Schulliga. Durch die Zusage der Volksbank Hessen und der Stadtwerke Gießen ist der Betrieb der Liga und die Umsetzung des Leitgedanken, der Heranführung von Kindern an den Basketballsport über die Schule, langfristig gesichert. Ab November heißt es dann also wieder „Are you ready.....let's go!"

 

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Romfahrt 2013

Geschrieben von Sophia Will und Nadine Luthard.

a 002.Rom

Dieses Jahr sind wieder viele Liebigschüler der Lateinkurse aus der E-Phase vom 08.04.13 bis zum 12.04.13 in das sonnige Rom gefahren. Außerdem waren einige Schüler der Ostschule dabei, die von zwei Lehrkräften begleitet wurden. Die betreuenden Lehrkräfte der Liebigschule waren Herr Henrichs, Herr Behnen und Frau Ullmann.
Wir starteten Samstagabend die Reise nach Rom. Die Fahrt dauerte knapp 20 Stunden und gleich bei der ersten Pause der Fahrt warteten wir auf einen spontanen Nachrücker, der ab dort zu uns stieß. In Rom kamen wir Montag gegen 12 Uhr an und alle freuten sich auf die Sonne. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten machten wir bis zum Abend einen Rundgang durch Rom. Hierbei besuchten wir die spanische Treppe, die abends ein beliebter Treffpunkt wurde, das Pantheon, das unmittelbar in der Nähe unserer Unterkunft gelegen war. Außerdem gingen wir am Tiber entlang. Nach dem Abendessen, welches aus zahlreichen Gängen bestand, setzten wir den Rundgang fort. Dieser bestand aus einem Abendspaziergang zum beleuchteten Trevibrunnen. Von dort an hatten wir Freizeit.
Am Dienstag frühstückten wir dann, wenn in der Liebigschule der Unterricht beginnt. An diesem Tag schauten wir uns die wichtigsten Plätze des antiken Roms genauer an. So begann unsere Tour mit dem Schildkrötenbrunnen. Anschließend ging es zu dem Marcellus Theater und zum Porticus Oetavia. Hier teilten wir uns in zwei Gruppen und Herr Henrichs und Herr Behnen erzählten uns die Geschichten die hinter diesen zwei Bauwerken steckten. Nachdem wir ab der Piazza Venecia und der „Schreibmaschine", wie sie von den Einwohnern genannt wird, vorbei gelaufen sind, liefen wir auf das Kapitol zu, wo heute der Bürgermeister residiert. Anschließend sahen wir uns das Forum Romanum an und dann ging es weiter zum Palatin und dem Circus Maximus, von dem nicht mehr viel erhalten ist und die Referate die gehalten wurden die Vorstellung, wie es einmal aussah erleichterten. Zum Abschluss der Tour wollten wir uns das Kolosseum auch von innen ansehen, aber wir mussten auf eine ganz bestimmte Einlasszeit warten, also besichtigten wir kurzerhand eine nahegelegene Kirche.
Als wir dann im Kolosseum waren, teilten wir uns in fünf Gruppen auf und liefen einmal im/um Kolosseum rundum und hörten uns dabei an fünf Stationen Referate rund um die Geschichte und das damalige Programm im Kolosseum an. Anschließend hatten wir wieder Freizeit.
Der Mittwoch (10.04.) begann damit, dass wir zur Ara Pacis Augustae liefen, die nur einige Meter von unserer Jugendherberge entfernt war. Leider durfte unsere Gruppe nicht geschlossen in das Gebäude, also mussten wir uns trennen. Während eine Hälfte draußen blieb, um einem Vortrag über Augustus und seine Sonnenuhr zuzuhören, schaute sich die andere Hälfte den „Altar des Friedens des Augustus" an. Ein Referat gab zusätzliche Informationen zu den eingebauten Bildern und der Ara Pacis selbst. Nachdem sich beide Gruppen das Monument angeschaut hatten, ging es weiter zu den Katakomben in Rom. Dazu fuhren wir mit U-Bahn und Bus zur Via Appia. Eine Frau führte uns durch die Katakomben und erklärte uns einiges. Als Abschluss der Führung kamen wir in eine Basilika. Zusammen fuhren wir mit dem Bus zurück, den wir gerade rechtzeitig noch erreichten. Von da an hatten wir Freizeit, die unterschiedlich genutzt werden konnte. Auch abends hatten wir Freizeit, nachdem ein Referat über das Nachtleben der Römer gehalten wurde.
Am Donnerstag (11.04.) stand das kirchliche Rom auf dem Programm. Also ging es morgens zum Vatikan, den, wie an jedem Tag, viele Menschen besuchten. Wir ließen uns in zwei verschiedenen Gruppen durch das Vatikanische Museum führen. Mittags konnten wir uns auf dem Vatikan noch etwas aufhalten und eine Pizza etc. essen und danach sollten wir auf dem Petersplatz erscheinen. Leider kam nicht unsere gesamte Gruppe glücklich aus dem Vatikan, da zwei von uns von der Vatikanischen Security abgefangen wurden. Doch Herr Henrichs konnte die Sache klären, sodass doch noch alle die Kuppel des Petersdoms besteigen konnten. Das stellte sich dann als der Höhepunkt des Tages heraus, denn nachdem die unzähligen Treppenstufen überwunden und wir erschöpft oben angekommen waren, konnten wir die Aussicht genießen und tolle Fotos schießen. Auf dem Petersdom selbst hielten wir uns noch eine Weile auf, hörten Referate, tranken Cappuccino und genossen die gute Stimmung und das sonnige Wetter. Der Abschluss des heutigen Programms war der Petersdom, den wir uns staunend anschauten. Den restlichen Tag hatten wir Freizeit. Leider war dieser Abend schon der letzte, also gingen wir zu den Plätzen, die uns besonders gefielen (Spanische Treppe, Trevibrunnen) und freuten uns über unser Beisammensein.
Der Freitag (12.04.) war unser letzter Tag. Wir packten unsere Sachen zusammen und stellten sie bis zur Abfahrt in den Keller. Danach liefen wir zur Tiberinsel, wo wir dem Theaterstück unserer Mitschüler/innen zuschauten. Hier konnten wir uns noch einmal amüsieren und kräftig lachen. Weiter ging es zum Kapitol. Hier wurden wir in getrennten Gruppen durch das Kapitolinische Museum geführt. Anschließend wurde uns bis zur Abfahrt um 15 Uhr noch etwas freie Zeit gelassen.
Im Bus auf dem Weg nach Hause herrschte gute Stimmung, es wurde viel gelacht und erzählt. Dennoch merkte man, dass die Müdigkeit von dem Aufenthalt in Rom in den meisten von uns steckte, denn zeitweise waren alle ruhig und versuchten, etwas Schlaf zu bekommen.
Alles in allem war die Romfahrt sehr gelungen. Jeder hat eigene Erfahrungen gesammelt und wir haben das typische römische Leben kennen gelernt. Natürlich haben wir auch verschiedene leckere Eissorten aus der großen Auswahl probiert. Obwohl uns die Füße vom Laufen zum Teil sehr wehtaten, hat sich der Weg doch immer gelohnt und wir haben tolle Sachen gesehen und besichtigt. Das Kultur-/Freizeitverhältnis war sehr gut und so war auch die Stimmung in unserer Gruppe. Hier möchten wir noch einmal ein großes Dankeschön an unsere Begleitlehrer Herr Henrichs, Herr Behnen und Frau Ullmann aussprechen, die immer ein breites Lachen im Gesicht hatten und eine super Romfahrt organisiert und durchgeführt haben.