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Radfahren mit nahezu Lichtgeschwindigkeit

Geschrieben von Markus Ketter.

Einsteins Relativitätstheorie ist oft eine echte Herausforderung. Zu sehr widersprechen seine revolutionären Erkenntnisse unseren Alltagswahrnehmungen. Die Zeit vergeht plötzlich für sehr schnelle Personen langsamer, Längen schrumpfen, Massen nehmen zu, Licht wird gekrümmt und vieles scheinbar Unmögliche mehr. Diese komplizierten Zusammenhänge so darzustellen, dass sie auch für Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe begreifbar sind, ist das Ziel des Einsteinmobils, das von der Stiftung Interaktive Astronomie und Astrophysik aus Tübingen entwickelt wurde und vom 21.05. bis 7.06. an der Liebigschule zu Gast war.

An mehreren PC-Stationen wurden Themen aus der Allgemeinen und Speziellen Relativitätstheorie den Schülern nahegebracht. Vier einfache Filme erklärten Inhalte der von Einstein 1905 veröffentlichten Speziellen Relativitätstheorie. Weitere Filme befassten sich mit den Verzerrungen, sogenannten Lichtlaufzeiteffekten, die bei den hohen Geschwindigkeiten wahrgenommen werden.

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Anhand der Simulation eines Fluges oder einer Fahrradfahrt durch die Altstadt Tübingens konnte man diese Effekte selbst erleben.

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Für die Fahrradfahrt wurde ein Trimm-dich-Fahrrad speziell umgebaut, so dass die Simulation besonders interaktiv war. Bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h erreichte man in der Simulation 99% der Lichtgeschwindigkeit, wobei Häuserfronten stark gekrümmt erschienen.

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Mit seiner Allgemeinen Relativitätsheorie zeigte Einstein, dass beispielsweise Licht durch Gravitation abgelenkt wird. Hierzu veranschaulichte ein PC wie schwarze Löcher aufgrund ihrer hohen Schwerkraft die Umgebung um sie herum verzerren, was die Schüler auch an sich selbst ausprobieren konnten.

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DELF - ein französisches Sprachzertifikat

Geschrieben von M. Letourneur.

479 Schülerinnen und Schüler im diesjährigen Prüfungsdurchgang in der LIO

Ein stetes Kommen und Gehen von Schülern mittelhessischer Schulen gab es auch in diesem Jahr wieder an der Liebigschule am 26. und 27. April 2013 (am Freitagnachmittag und am Samstag ganztägig) anlässlich der DELF-Prüfungen, einem Sprachzertifikat in der Fremdsprache Französisch. Schon am Samstag vorher wurden an allen beteiligten Schulen die schriftlichen Prüfungen abgenommen. Die Liebigschule ist eine von vier hessischen Schulen, in denen auch die mündlichen Prüfungen des DELF-Scolaire in den Niveaustufen A1 bis B2 des Europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachen abgenommen werden. Dabei werden in allen Niveaustufen die Kompetenzen im Lese- und Hörverstehen und im schriftlichen und mündlichen Ausdruck überprüft.
So kamen aus 29 Schulen insgesamt 479 Schülerinnen und Schüler, um sich prüfen zu lassen. Dies bedeutet ein hohes Maß an Organisationsarbeit, die zu einem großen Teil vom Institut Français in Mainz geleistet wird. Die Prüfungsaufgaben sind bis zum allerletzten Moment geheim und sind auch der DELF-Beauftragten der Liebigschule, Frau Lüpkes und allen für die schulinterne Organisation Verantwortlichen nicht bekannt. So bleibt es für die Prüflinge wie für die Lehrer spannend. Wird der Text zu verstehen sein? Kenne ich die Wörter schon aus dem Unterricht oder muss ich mir alles aus dem Kontext erklären? Werde ich beim Rollenspiel mit dem französischen Prüfer richtig reagieren? Diese und ähnliche Fragen stellten sich aufgeregt die Schülerinnen und Schüler, als sie aus dem Warte- in den Vorbereitungsraum geholt und nach kurzer Vorbereitung zu ihrem Prüfer gebracht wurden.
Neun Jurys prüften gleichzeitig nahezu pausenlos in eineinhalb Tagen, um die Anzahl der gemeldeten Prüfungen zu bewältigen. Natürlich sind die Prüfungen in den unterschiedlichen Niveaustufen sehr verschieden. Im Niveau A1 und A2 muss der Prüfling beweisen, dass er einfache Alltagssituationen sprachlich bewältigt. Anders als im Unterricht, in dem die Sprachstrukturen gelernt und geübt werden müssen, geht es im DELF vor allem um die Frage, ob die Kommunikation zustande gekommen ist.
In den Niveaustufen B1 und B2 sind die Anforderungen anspruchsvoller. Dort wird erwartet, dass der Prüfling sich schon mit aktuellen sozialen und ökonomischen Themen befasst hat und eine Meinung dazu äußern und auch darüber mit dem Prüfer ein Gespräch führen kann.
So waren es angespannte Gesichter, die die Prüfungsaufgaben vom Aufsichtsteam entgegennahmen und nach der Vorbereitungszeit zur Prüfung geführt wurden. Die minutiös genaue Einhaltung des Zeitplanes und die Austeilung der niveaudifferenzierten Prüfungsunterlagen oblag - wie in den letzten Jahren schon immer – einem eingespielten Team aus ehemaligen und jetzigen Schülerinnen des Leistungskurses Französisch. Die gelösten Gesichter nach den Prüfungen zeigten, dass es gelungen war, die gestellten Aufgaben mit einem muttersprachlichen Sprecher zu bewältigen, selbst wenn man vielleicht eine Teilaufgabe nicht zur eigenen Zufriedenheit lösen konnte.
Das endgültige Diplom lässt immer ein wenig auf sich warten, denn alle Prüfungen werden zentral korrigiert und beurteilt. Schließlich waren es allein in Hessen in diesem Jahr 4272 Schülerinnen und Schüler, die sich der Herausforderung gestellt haben.

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Alexia Sachsenberg beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2013 erfolgreich

Geschrieben von Sabine Schuppe.

Beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2013 in Nürnberg hat Alexia Sachsenberg im Fach Violine in ihrer Altergruppe einen 3. Preis gewonnen. Bei insgesamt 102 Teilnehmern in dieser Alterskategorie wurden insgesamt 29 dritte Preise, 20 zweite Preise und 16 erste Preise vergeben. Begleitet von Hermann Wilhelmi zeigte Alexia eine hervorragende Leistung und stellte unter Beweis, dass sie sich mit Recht zu den besten Geigerinnen ihres Alters in Deutschland zählen darf. Wir freuen uns mit und gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!  

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Hacker an der Lio!

Geschrieben von Filmteam LS.NET in Kooperation mit dem LK².

Einen Infoabend zum Thema "hacken" veranstaltete der Informatik Leistungskurs² unter der Leitung von Lehrer C. Bräuer in der Liebigschule. Die Schüler, für die dieser Abend teil der Abitur-Note sein wird, präsentierten den zahlreichen Interessierten u.a. Methoden des "Hackings", erläuterten umfassend die Gefahren der digitalen und weltweit vernetzen Welt, stellten dar, wie erschreckend einfach der "Hack" einer Website ist, die nicht "up to date" mit Software und System ist, berichteten von den größten Cyper-Angriffen der Geschichte und gaben abschließend den Zuhörerinnen und Zuhörern noch ein paar gute Tipps mit auf den Weg.

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Eine kleine Auswahl des eineinhalbstündigen LK²-Vortrages können Sie in unserem Video betrachten:

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Atrium-Cafeteria an der Liebigschule eröffnet

Geschrieben von Sabine Schuppe.

(Foto: Czernek)

„Es gibt keinen besseren Spendenzweck, als in Bildung und damit in Kinder und Jugendliche zu investieren"

Am 15. Mai konnte nach nur kurzer Bauzeit die neue Atrium-Cafeteria an der Liebigschule eröffnet werden. Erst kurz vor den Osterferien hatten die Bauarbeiten zur Umgestaltung begonnen, ungläubiges Staunen bei vielen, als die Plakate mit der Einladung zur Eröffnungsfeier hingen. Eher abwartend hatten sich auch schon viele geäußert, als im Jubiläumsjahr das „Ziel 175" ausgerufen wurde: Weil die Liebigschule ihren Schülerinnen und Schülern auch für die Zeit außerhalb des Unterrichts neben der alten und neuen Cafeteria oder der Mediathek weitere attraktive Räumlichkeiten bieten wollte – immerhin verbringen diese sehr viel Lebenszeit in der Schule – entstand die Idee einer Atrium-Cafeteria, die mit Hilfe von Spendengeldern gebaut werden sollte. So trugen viele kleine und große Spenden, von Eltern, ehemaligen Schülern und Kollegen, von Unternehmen, aber auch eingenommen bei den Veranstaltungen des Jubiläumsjahres dazu bei, dass die Atrium-Cafeteria jetzt ihrer Bestimmung übergeben werden konnte, ein in dieser Form wohl einmaliger Prozess in Hessen. Dieser zeigt, wie sehr Schule gelingen kann, wenn alle an einem Strang ziehen.
Schulleiter Dr. Carsten Scherließ und Stadträtin Astrid Eibelshäuser dankten bei der Einweihung allen Beteiligten: den Eltern, Schülern, Lehrern, Freunden und Sponsoren. Besonderer Dank galt den Architekten „Rohrbach & Schmees", die professionell und engagiert die Verwirklichung des „Ziels 175 – mehr Raum für Kinder" verwirklichten.
Das kleine Einweihungsfest wurde musikalisch durch die Jüngsten mit dem Chor 5/6 und durch den Abiturienten Nils Henry Kasten musikalisch umrahmt. Kuchen und Finger-Food steuerten die Eltern bei und kurz vor ihrem letzten Schultag waren auch viele als „Helden der Kindheit" verkleideten Abiturienten mit dabei.
Das Raumkonzept der neuen Atrium Cafeteria bildet mit den vier „Quartiers" das Schulprofil ab: Das Quartier mit den Tischtennisplatten steht für Sport und Gesundheit, es gibt einen Flügel, der zum Musikmachen einlädt, Fotografien aus europäischen Ländern und Sofas, die zum gemütlichen Gedanken-Austausch einladen, sollen die Sprachen an der Lio symbolisieren und die Pflanzen und der „Natur-Biergarten" stehen für MINT. Im Zentrum der Cafeteria steht unübersehbar eine Litfasssäule mit Fotos aus dem Jubiläumsjahr, in dem das Geld für das ambitionierte Projekt gesammelt wurde. Aber noch ist die Atrium-Cafeteria nicht ganz fertiggestellt. Im Sommer wird der 2. Bauabschnitt eingeleitet – mit finanzieller Unterstützung des Schulträgers soll ein neuer Boden die alten Betonplatten ersetzen. „Wir wollen nicht über die knappen Kassen lamentieren, jammern und klagen, sondern selbst anpacken": Hier werden im Rahmen einer großen Aktion Oberstufenschüler, Eltern und Kollegen den alten Boden ausbauen. Und dann, im Spätsommer, wird dann richtig gefeiert bei einem Festabend mit allen Sponsoren.

(Foto: Czernek)