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Berichte aus den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
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Stadt der jungen Forscher -- Lio-Projekte waren sehr gefragt |
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Geschrieben von: Martin Kotulla
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Gießen wurde "Stadt der jungen Forscher 2010". Diese Auszeichnung wird gemeinsam von der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Deutsche Telekom Stiftung an Städte verliehen, die Kooperationen von Schule und Wissenschaft fördern und dieses Engagement intensivieren möchten. Schülerinnen und Schüler der Liebigschule waren bei diesem Wissenschaftsfestival mit 4 Projekten vertreten. Die Ergebnisse ihrer Projekte konnten sie gleich bei zwei Anlässen präsentieren. Am Freitag, den 28.5., entstanden während der Fachtagung „Keine Angst vor Wissenschaft“ rege Diskussion zwischen den Schülerinnen- und Schüler und den Tagungsteilnehmern. Am Sonntag, den 30.5., fand als Höhepunkt das Abschlussfestival am Kirchplatz mit sehr großer Publikumsbeteiligung statt. Im Anschluss werden die einzelnen Projekte kurz beschrieben:
Weltraumforschung in Gießen

Daniel Sieben (links) und Niels Wagner (Mitte) aus dem 12er Physik LK holten den Weltraum für ihr Forschungsexperiment nach Gießen. Sie konstruierten eine mobile Weltraumsimulationskammer, um die Funktionsfähigkeit von Ionentriebwerken zu testen, welche in der Raumfahrt zum Manövrieren von Satelliten eingesetzt werden. Bei dem Bau der Anlage und der elektrischen Geräten sowie bei der Dokumentation der Arbeitsergebnisse kooperierten sie mit der Abteilung für Ionentriebwerke des I. Physikalischen Instituts der Justus-Liebig-Universität Gießen und wurden vom Lehrer Markus Ketter unterstützt. Auf dem Bild werden sie gerade vom HR interviewt.
Paralleles Rechnen am Beispiel von Raytracing, der Technik hinter Filmen wie Avatar

Immer schneller und leistungsfähiger sollen die Computer heute sein: von Null auf 100 in nur drei Sekunden beschleunigen und mehrere Programme gleichzeitig ausführen können. Wie das technisch und mathematisch möglich ist, fragten sich Schüler aus dem 12. und 13. Jahrgang und untersuchen die jüngste Revolution auf dem Computer-Markt: die Mehrkernprozessoren. Diese ermöglichen den Zugriff auf mehrere Prozessorkerne und erhöhen im Vergleich zu einem Einzelkernprozessor die Leistungsfähigkeit eines Computers, indem mehrere Aufgaben gleichzeitig durchgeführt werden. Durch dieses „parallele Rechnen“ werden mehrere Programme für den Anwender zeitgleich nutzbar. Die drei Schüler, Max Weigel (Jg. 13), Kjell Braden (Jg. 13) und Florian Brandherm (Jg. 12) aus den Informatik Leistungskursen, beschäftigten sich mit den Grundlagen und erarbeiteten in Zusammenarbeit mit dem Hochschulrechenzentrum der Justus-Liebig-Universität Gießen die technischen Vorraussetzungen für den Einsatz von Mehrkernprozessoren. Das Hochschulrechenzentrum stellte dabei den neuen Hochleistungsrechner „Skylla“ zur Verfügung, in dem 80 Vierkern- bzw. 80 Sechskern-Prozessoren, also insgesamt 800 Kerne, arbeiten. Als Beispiel suchten sich die Schüler das Thema "Raytracing" aus, welches das Paradebeispiel für paralleles Rechnen ist. Sie entwickelten ein eigenes Raytracing-Programm, mit dem sie Bilder und auch Animationen erstellen konnten.
Dem Unsichtbaren auf der Spur

Der Mobilfunkstrahlung auf der Spur waren Fiona Lüdecke und Katharina Czaja (links) - zwei Schülerinnen des Jahrgangs 12. Sie testeten mit einem Hochfrequenzmessgerät die Stärke der Funkstrahlungen in ihrer täglichen Umgebung: Sendet das Handy stärker als der Funkmast nebenan, oder umgekehrt? Und hängt das vielleicht auch vom eigenen Nutzerverhalten ab? Weiterhin haben sie ermittelt, wie man eine mögliche Strahlenbelastung verringern kann ohne die Funktionsfähigkeit der Geräte einzuschränken. Dabei haben sie im Handel angepriesene Mittel zum Strahlenschutz auf den Prüfstand gestellt: mit durchaus unterschiedlichen Resultaten. Begleitet wurden sie bei der Messung und Interpretation ihrer Ergebnisse durch Johannes Rahm und Prof. Dr. Joachim Breckow vom Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz der Fachhochschule Gießen-Friedberg und durch den Lehrer Martin Kotulla.
Baumartenvielfalt im Philosophenwald
Durch den Philosophenwald bei Gießen tobte im Sommer 2008 eine Windhose und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. In welchem Maße die auf natürliche Weise entstandenen Freiflächen und Lichtschächte wieder bewachsen, haben die Schülerinnen und Schüler der Liebig-Schule Gießen untersucht. Im Rahmen des Projekts bestimmen sie nicht nur die Anzahl und die Artenvielfalt der nachwachsenden Bäume sowie deren Wuchs, sondern beobachten zudem das Konkurrenzverhalten der Pflanzen. Dabei kommt neben Bestimmungsbüchern, Maßband und Luxmeter auch modernste Technik zum Einsatz. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut für Biologiedidaktik der Justus-Liebig-Universität Gießen und dem privaten Institut für Tierökologie und Naturbildung durchgeführt.
 
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Liebigschüler beim Känguru-Wettbewerb wieder erfolgreich |
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Geschrieben von: Markus Ketter
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Etwa 825 000 Jugendliche nahmen dieses Jahr in Deutschland an dem internationalen Mathematikwettbewerb teil. Wieder war die Liebigschule mit 379 Schülerinnen und Schülern besonders stark vertreten. Für diese hohe Beteiligung erhielt die Liebigschule schon das zweite Jahr in Folge einen Sonderpreis. Aber nicht nur die Teilnehmerzahl auch die erzielten Ergebnisse beeindruckten. 36 Schüler erzielten so gute Ergebnisse, dass sie mit einem ersten, zweiten oder dritten Preis ausgezeichnet wurden.

Die höchste Punktzahl erreichte Vincent Gunawan (7a) mit hervorragenden136,25 Punkten. Neben ihm erhielten Caroline Kenntemich, Marcel Prepens, Simeli Nohman, Maria Savcenko, Leonard Knaus, Felicitas Brückmann, Christian Endl und Leonard lsberner einen ersten Pries.
Zweite Preise gewannen David Berthold, Felix Auringer, Irina Priesner, Wiebke Rothhardt, Michele Jost, Tobias Wagner, Annabelle Ebbert, Sarah Engel, Elsa Meurer, Svenja Borgmann sowie Eike Foede.
Lara Carolin, Hilbert Franz Oehler, Leon Rehmke, Tammo Goebel, Anne Kullek, Lisa Koerber, Kerstin Thölke, Jonas Felderhoff, Noah Böhm, Katrin Lenz, Ilka Goldammer, Marielle Bilderbeek, Yauhen Kamarouski und Benjamin Arnold und Celine Magnus durften sich über einen dritten Preis freuen.
Irina Priesner und Leonard Knaus konnten gleich zweimal jubeln. Sie hatten die meisten richtigen Fragen hintereinander beantwortet und bekamen für den „weitesten Känguru-Sprung“ ein Mathekänguru-T-Shirt.
Die Belohnung für so außergewöhnliche Leistungen gab es bei der Siegerehrung am 21.06.2010. Neben einer Urkunde überreichten Schulleiter Dr. Scherließ und der betreuende Mathematiklehrere Herr Ketter den erfolgreichen Teilnehmern Spiele, Bücher und Experimentierkästen zum Weiterknobeln und Forschen.
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Ergebnisse des Mathematikwettbewerbes 2009/2010 landesweit veröffentlicht |
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Geschrieben von: Ulrich Fuchs
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Das Hessische Kultusministerium hat die Ergebnisse des Mathematikwettbewerbes der Jahrgangsstufe 8, an dem alle hessischen Schulen verbindlich teilnahmen, veröffentlicht.
Mit einer durchschnittlichen Punktzahl von 30.99 Punkten haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 der Liebigschule hervorragend abgeschnitten. Die Ergebnisse liegen um 11,25% über dem Landesdurchschnitt. Die Liebigschule liegt damit im 4. Quartilrang, d.h. sie gehört zu den 25% der hessischen Schulen mit den besten Ergebnissen. Die höchste Durchschnittspunktzahl einer Schule in Hessen liegt bei 32,94 Punkten.
In der Stadt Gießen belegt die Liebigschule den ersten Platz unter allen öffentlichen Schulen.
Herzlichen Glückwunsch allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 und ihren betreuenden Lehrerinnen und Lehrern zu diesem schönen Erfolg! |
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Geschrieben von: Markus Ketter
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Konstruktionswettbewerb des Fachbereichs Physik
für alle Schülerinnen und Schüler der Liebigschule
Wer wacht über den Dächern von Gießen, wenn es dunkel ist? Der Egg-Man!
 Mithilfe einer ausgefallenen Konstruktion schwebt er durch die Luft, ohne speziellen (Motor-) Antrieb oder Auftrieb (z.B. Helium). Wie das funktioniert? Genau das ist eure Aufgabe beim diesjährigen Wettbewerb des Fachbereichs Physik. Im letzten Jahr konntet ihr eure Kreativität am Boden beim Mausefallenautorennen unter Beweis stellen, diesmal gehen wir in die Luft.
Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler der Liebigschule. Es gibt wieder tolle Preise zu gewinnen!
Weitere Infos findet Ihr im Physik-Schaukasten (A-Haus).
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