Virtuelle Welten und steinharte Pisten
Acht Gigabyte Arbeitsspeicher, mehrere Prozessoren, eine über zwei Terabyte große Festplatte und zur Visualisierung eine "3D-Powerwall", auf die der Beamer eine Projektion wirft. Wer hätte nicht gerne einen solchen Rechner zu Hause?
Opel spart durch diese innovative Technologie mehrere Milliarden Euro pro Jahr. Durch die Simulationen können nicht nur kreative Gestaltungsideen für die Fahrzeugmodelle entwickelt werden, sondern auch die Aerodynamik geprüft und verbessert werden.Des Weiteren können Crashtests simuliert werden, welche sonst sehr teuer sind, da Prototypen dafür zu Schrott gefahren werden und diese jeweils knapp eine halbe Million Euro kosten.
Durch die Simulation am Großrechner ist Opel also wesentlich effektiver als ein Großteil der Automobilkonkurrenz.
Dass frischer Wind durch das Unternehmen bläst, welches zuletzt noch so viele Mitarbeiter entlassen musste, da der Mutterkonzern General Motors Stellen strich, sollten Reporter dann noch auf der Teststrecke in Dudenhofen erleben. Dort werden auf einem riesigen Gelände die Prototypen und ältere Modelle beim Befahren aller Arten von Straßen auf Herz und Nieren geprüft.
Schotter, Schlamm, Kopfsteinpflaster, Feldweg, geteerte Straße, Hügel, Hochgeschwindigkeitskurs, Beton, Schlaglöcher, Salzbad, Sprunghügel, ernorme Steigung und starkes Gefälle sowie Wassergräben. Hier findet sich alles wieder, womit ein Auto in seinem hoffentlich langen Leben zu kämpfen haben könnte. Allerdings viel extremer. Die Belastung ist sehr viel höher, sodass das Auto fünfmal schneller als auf normaler Strecke altert. Hat ein Auto demnach 20.000 km auf der Teststrecke gefahren, so entspricht dies 100.000 km.Und es war wahrhaftig nichts für empfindliche Mägen, mit den Testpiloten im neuen Vectra über diese Terrains zu heizen.
Die Rüsselsheimer haben unter Beweis gestellt, dass sie sich weiterhin im internationalen Wettbewerb behaupten können. Auch wenn Stellen gestrichen werden und neue Technologie meistens Arbeitsplätze ersetzt, so ist sie doch vonnöten, um sich gegen andere Unternehmen durchsetzten zu können und ein möglichst attraktives, sicheres und preisgünstiges Auto auf den Markt zu bringen.



In letzter Zeit hört man nur noch von ihr. Die Errungenschaften der Europeen Space Agency (ESA) gehen durch die Medien. Es scheint, die europäische Raumfahrtbehörde hat sich nun endgültig neben der Amerikanischen NASA etabliert. Und das, obwohl ihr mit 3 Milliarden Euro nur knapp ein vierzehntel der Mittel der Amerikaner zur Verfügung stehen.
Wir hatten das Glück als Reportertruppe einen Blick hinter die Schranken des Hochsicherheitsgeländes zu werfen und uns ein Bild von der Arbeitsumgebung der Wissenschaftler zu machen. Und uns wurde nichts vorenthalten. Nach den fundierten Informationen über das Unternehmen, die Missionen und Zukunftsvisionen, wurden wir in den Operation Control Raum geführt. Das ist der Raum, bei dem die sich die führenden Spezialisten während dem Start einer Rakete aufhalten, um ihn zu überwachen und zu kontrollieren.
So haben wir uns nach dem Essen zu einer Gruppe von 3 Mitarbeitern gesetzt und mit ihnen über die ESA, ihre Arbeit, ihre Ausbildung, und natürlich über ihre Person selbst geredet.
Sie erkennen ihre Kinder und Enkel nicht mehr, wirken apathisch, reden wirr und zusammenhanglos, wenn sie überhaupt noch dazu in der Lage sind. Sie können nichts mehr alleine. Lernen oder sich erinnern ist unmöglich. Menschen, die an schwerer Alzheimer- Demenz erkranken, bedürfen einer Rundumbetreuung.
Mit Prof. Bernulf Kanitscheider (Univ. Gießen) konnte die Liebigschule einen der renommiertersten deutschsprachigen Naturphilosophen für einen Vortrag zum Internationalen Jahr der Physik gewinnen. Mit seinem 1979 zum 100. Geburtstag Einsteins erschienen Buch "Das Weltbild Albert Einsteins" hat Kanitscheider eine Bestandsaufnahme von Einsteins naturphilosophischem Credo vorgelegt, die bis zu diesem Jahr nichts an Aktualität eingebüßt hat.
Unter dem Titel "Tekno-Reporter" starteten im November 2004 das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und das Hessische Kultusministerium einen originellen und bundesweit einmaligen Wettbewerb. Schülerinnen und Schüler sollten für Wissenschaft und Technik begeistert werden, indem sie als "Tekno-Reporter" Firmen und Forschungseinrichtungen besuchen und über die Besuche berichten sollten. Für die Teilnehmer bot sich so die Möglichkeit, hinter viele normalerweise verschlossene Türen zu schauen, und die eingereichten Beiträge haben die Jury ganz offensichtlich beeindruckt.
Lilian Weber wird im kommenden Jahr im Vip-Bereich der Europäischen Weltraumorganisation ESOC in Darmstadt den Start der ersten europäischen Venus-Mission verfolgen. Für Noel Dörr gab es einen Gutschein für ein Jahresabonnement einer wissenschaftlichen Zeitschrift. Über die ebenfalls ausgezeichneten Beiträge vieler andere Schulen kann man sich im Internet ein Bild machen.