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Parisfahrt der Einführungsphase

Geschrieben von Nicole Stelter.

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Die Französisch-Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase hatten in der Woche nach den Osterferien die Möglichkeit, die bereits im fünften oder sechsten Jahr gelernte Fremdsprache in authentischen Sprachsituationen im Zielsprachenland anzuwenden…und zwar nicht irgendwo, sondern direkt in der französischen Hauptstadt mit ihrem unverwechselbaren Charme und ihrer Lebendigkeit.

Nicht ohne Grund sagte Heinrich Heine über Paris „Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris.“

 

Ausgangspunkt für die Entdeckungstouren war das Hotel Le Méditerranéen in der Nähe der Place de la Bastille: Ein typisches französisches Hotel, für das eine 47-köpfige Reisegruppe, insbesondere beim Frühstück, eine neue Erfahrung war. Wir wurden sehr herzlich empfangen und verabschiedet und die nette Dame an der Rezeption, Djemila, stand uns stets mit Rat und Tat zur Seite.

Von dort aus waren alle Sehenswürdigkeiten der Stadt sehr gut zu erreichen. Bei der Vielfalt der Möglichkeiten und der begrenzten Zeit musste natürlich eine Auswahl getroffen werden: Neben den Sehenswürdigkeiten direkt in der Stadt wie dem Louvre, der Place de la Concorde, dem Centre Pompidou, Sacré-Coeur, Notre-Dame, der Sainte-Chapelle und dem Eiffelturm, nutzten wir unseren Bus außerdem für eine abendliche Lichtertour und eine Fahrt nach Versailles, um das einst pompöse Leben des Louis XIV zu bestaunen. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich bereits im Vorfeld über wissenswerte und interessante Details zu den entsprechenden Sehenswürdigkeiten informiert und stellten diese direkt vor Ort vor.

 

Besonders eindrucksvoll waren die Blicke von oben auf die Stadt, die wir von ganz unterschiedlichen Orten genießen konnten: Vom Arc de Triomphe auf die Place de l’Etoile, vom Eiffelturm, vom Dach des Centre Pompidou und von Montmartre, wo uns die beeindruckende Aussicht von den Stufen vor Sacré-Coeur von einem sprachtalentierten Sänger versüßt wurde.

Im Kontrast dazu stand der Blick in die Unterwelt von Paris: Der Metro einerseits, die mit 215 km Gesamtlänge und etwa 300 Stationen eines der größten U-Bahnnetze der Welt ist und den Katakomben andererseits, in denen sich die Gebeine von etwa 6 Millionen Parisern befinden.


Den letzten Abend ließen wir gemeinsam in einem Restaurant ausklingen und konnten dort die unterschiedlichsten Flammkuchen-Variationen probieren.

 

Zurückblicken können wir auf eine sehr harmonische und erlebnisreiche Woche, die, vor allem aufgrund des sehr regnerischen Wetters, zwar sehr anstrengend war, in der wir aber ein gutes Bild vom Leben in der Weltstadt Paris bekommen konnten.

 

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