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Fotos Anja Schaal www.anjaschaalfoto.de

Das Gespenst von Canterville

Englisches Theater zu Gast: “Silver Jane”

Geschrieben von Andreas Zulauf.

Ein düsterer Wald, ein altes Ehepaar und dessen Tochter, ein Mädchen mit silbernen Haaren, füllten am Morgen des 21. Januar 2017 die Aula-Bühne der Liebigschule – kein ganz normaler Schultag also. Was hatte es mit dieser ungewohnten Szenerie auf sich? Das sollte das Ensemble des White Horse Theatre, das sein neues Stück „Silver Jane“ für die fünften Klassen aufführte, rasch aufzeigen.

Die alten Eheleute Angus, ein Holzfäller, und seine Frau Agnes sind kinderlos. So sehr haben sie sich immer ein Kind gewünscht, als sie eines Tages im Wald eine merkwürdige Kiste finden, in der sich ein Baby mit silbernem Haar befindet. Sie ziehen das Kind, welches sie fortan „Silver Jane“ nennen, gemeinsam groß. Als Silver Jane in die Schule kommt, wird rasch klar, dass sie außergewöhnlich ist: sie weiß alles und hat enorme Kräfte – sogar fliegen kann sie. Fortan beschützt sie die schwachen Schüler vor Mobbing oder auch wilden Tieren im Wald. Das rasante Stück hält viele weitere spannende und auch sehr lustige Momente bereit: Silver Jane kämpft, verliebt sich und rettet schließlich auch noch die Erde! Eine sympathische Superheldin, die die Fünftklässler sofort begeistern konnte.

Die Fünftklässler der Liebigschule verfolgten das Geschehen auf der (dank Herrn Czerney perfekt ausgeleuchteten) Bühne mit regem Interesse. Die Schüler wurden mehrfach aktiv in das Stück mit einbezogen und überlegten eifrig mit, wie Silver Jane die Welt retten könnte. Die Schüler freuten sich, es mit 'echten' Engländern zu tun zu haben und stellten den Schauspielern nach der Aufführung munter und zahlreich Fragen auf Englisch. Unser Dank geht deshalb an das White Horse Theatre, sich auch nach dem Stück noch Zeit für die knapp 150 Schülerinnen und Schüler zu nehmen. Die Schauspieler haben das Lob gleich nach der Vorstellung zurückgegeben: „You've been a lovely audience!“

Triumph der 9a beim Schulfinale "Jugend debattiert"

Geschrieben von Martin Haslauer.

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Glückliche Sieger (v.l.n.r. Frau Exner, Nicolai Sann, Kilian Tatsch, Frau Reuther und Frau Hohmann)

„Soll an allgemeinbildenden Schulen die handwerkliche Ausbildung gestärkt werden?" – So lautete das Thema, mit dem sich kurz vor den Weihnachtsferien acht Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 in einer öffentlichen Debatte auseinandersetzten. Debattierfähigkeiten sind in und außerhalb der Schule gefragt. Wer frei und zusammenhängend argumentierend zu einer vorgegebenen Thematik reden kann, hat in Referaten, Prüfungen oder Bewerbungsgesprächen bessere Chancen. Schülerinnen und Schüler, die das Debattieren üben, gewinnen an methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen. Ausführlich sprechen, sich kurz fassen, schneller zum Punkt kommen, die eigene Sicht begründen, Gründe der Gegenseiten auf ihre Wertigkeit zu überprüfen, gegensätzliche Meinungen nachvollziehen oder den eigenen Standpunkt zu hinterfragen - all das sind Fähigkeiten, Konflikte sprachlich zu lösen. Dabei gilt es, die Persönlichkeit der anderen zu respektieren, auch wenn diese anderer Meinung sind.

Nach zwei spannenden Debatten kürte die Jury um Herrn Abdel-Rahim, Frau Exner, Frau Hohmann, Frau Reuther und Anne Carl (Q1-Schülerin und Hessenfinalistin bei "Jugend debattiert" 2015) Nicolai Sann aus der 9a zum Schulsieger. Auf dem zweiten Platz folgte Kilian Tatsch ebenfalls aus der 9a. Nicolai und Kilian als Stellvertreter treten nun Ende Februar in Wetzlar gegen die Vertreter der anderen Schulen des Landkreises an, um sich für das Regionalfinale zu qualifizieren. Wir wünschen ihnen schon jetzt viel Erfolg.

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Schüler der ersten Debatte v.l.n.r. Vincent Schieferstein (9e), Kilian Tatsch (9a), Jonas Graw (9d) und Jan Penner (9b)

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Die Jury um Herrn Abdel-Rahim, Frau Exner, Anne Carl und Frau Hohmann

7D zeigt besondere Pflanzen bei einer Ausstellung im Botanischen Garten

Geschrieben von Sebastian Stille.

Am Dienstag, den 13.12, präsentierte die Klasse 7D der Liebigschule besondere Pflanzen im Botanischen Garten der Justus-Liebig-Universität Gießen. Viele Eltern waren gekommen und ließen sich über die Pflanzen informieren. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich eine Pflanze aus den Gewächshäusern ausgesucht, die auf Grund ihres speziellen Standorts (z.B. Wüste) in irgendeiner Weise "besonders aussah". Unterstützt von Herrn Stille suchten sie Informationen zum Standort und zur besonderen Anpassung der Pflanzen an ihren Standort. So waren beispielsweise ein rankender Tropenkaktus, Orchideen, die Wasser aus der Luft aufnehmen können oder Pflanzen, in deren Blättern Ameisen leben, Teil der Ausstellung. Kaffee und Kuchen rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

Schwimmerinnen der Liebigschule Regionalsieger

Geschrieben von Gerd Vonhausen.

6x50m Staffel der Regionalsiegermannschaft Mädchen WK III

Auch in diesem Jahr startete die Liebigschule Gießen bei dem Regionalentscheid im Schwimmen mit 5 Mannschaften. Die Organisatoren des Wettkampfes,Gerald Moos, Thomas Linnemann, Frank Kalbfleisch und Gerd Vonhausen, hatten im Vorfeld viel Sichtungsarbeit geleistet, so dass die Liebigschule die mit Abstand meisten Mannschaften stellen konnte. Im vergangenen Jahr trafen diese auf wenig Konkurrenz, so dass die Liebigschule mit 4 Regionalsiegern zum Landesentscheid fahren konnte.

Dieses Jahr sah alles anders aus. Aus den 6 Schulsportregionen wurden nur noch 4, wobei die Region Mittelhessen die größte ist. Dementsprechend traten in diesem Jahr 31 Mannschaften im Ringalleebad Gießen an, um die Sieger zu ermitteln. Es gab Mannschaften von Kirchhain bis Bad Vilbel. Die Liebigschule traf in diesem Jahr also nicht nur auf zwei Gegner wie 2015 sondern auf mindestens 5 – 10 andere Mannschaften. Durch einen furiosen Endspurt in der 8 x 50 m Freistilstaffel konnten die Mädchen der Liebigschule in den Jahrgängen 2002 – 2005 das Gymnasium aus Oberursel hinter sich lassen und sich für den Endkampf im Frühjahr 2017 in Wiesbaden direkt qualifizieren. Bis zu der abschließenden Staffel lagen die Liebigschülerinnen nur 5 Sekunden voraus. Ausgewogene Leistungen und besondere Steigerungen von Eileen Schulz, Marla Lück und Louise Jacobi konnten sogar den Ausfall der besten Schwimmerin Bente Kotulla kompensieren. Clara Wüsten sprang kurzfristig ein und überzeugte auf den Bruststrecken. Die in die Wettkampfklasse III aufgerückten Schwimmerinnen Emma Fuß, Jule Hattig und Julia Schmidt brachten gute Zeiten in die Wertung ein, ebenso wie Christina Schmaus und Greta Luh.

Die Jungen der Jahrgänge 2002 – 2003 sowie die der jüngeren Jahrgänge 2004 (Wettkampf IV) müssen noch um die Teilnahme beim Landesentscheid zittern. Beide Teams wurden jeweils Zweiter und haben die Chance, sich über die Gesamtzeit noch zu qualifizieren, da neben den Regionalsiegern die zwei zeitschnellsten Teams aus ganz Hessen ebenfalls weiter kommen. Bei den älteren Jungen konnten die Vereinsschwimmer besonders überzeugen. Georg Buddensiek – unter 30 Sekunden auf 50 m Kraul –, Louis Weber und Robert Vonhausen waren die Stützen der Mannschaft. Vor allem aber die unerwarteten Steigerungen von Tizian Diehl, Moritz Trassl und Jan Bauer halfen, den 2. Platz vor Kirchhain zu sichern.

Der Vizemeistertitel gelang auch den Jungen im Wettkampf IV. Auf die Schüler der Klassen 6 und 7 konnten sich die Trainer verlassen. Die Schwimmer Christian Sättler, Nino Kuhl, Tom Klimek und vor allem Luca Damm brachten ihre guten Leistungen. Wie aber würden die „Neuen“ aus den Klassen 5 abschneiden, war die Frage, die sich die Betreuer stellten. Insbesondere, da Disziplinen wie Rückenschwimmen altdeutsch oder Brustarmzug mit Kraulbeinschlag kombiniert und Rückenkraulbeinschlag mit Schwimmbrett, die im Vorfeld nicht geübt werden konnten, verlangt wurden.

Julius Hölschermann, Karl Lanz, Tom Täpper, Leander Spengler und Ole Martens schlugen sich aber hervorragend. Vielleicht werden sie noch mit einem Start in Wiesbaden belohnt. Das bleibt den beiden Mannschaften der jüngeren Mädchen verwehrt. Mit 11 Mannschaften waren in diesem Wettkampf allerdings die stärksten Gegner zu finden. Einige guten Leistungen in den oben erwähnten schwierigen Disziplinen und auch viele persönliche Bestzeiten brachten den beiden Mannschaften immerhin den 4. und 5. Platz ein. An dieser Platzierung im Mittelfeld konnten auch die guten Zeiten der Vereinsschwimmerinnen Johanna Merzhäuser, Jolanda Bock, Salma Ashoub und Lara Lepper nichts ändern. Dennoch war das Betreuerteam zufrieden, konnten sie doch einigen Mädchen den ersten Wettkampfeinsatz bieten.

Alles in allem war die Reduzierung der Regionen für den Wettkampf eine gute Maßnahme, da es nun auch auf Regionalebene zu vielen spannenden Einzelrennen und Staffelwettkämpfen bei bester Stimmung und viel Anfeuerung kam.

DELF-Diplome verliehen

Geschrieben von Marlies Lüpkes.

Als Lohn ihrer Mühen freuen sich 15 Schülerinnen und Schüler der Liebigschule über ihre „Diplômes d’Etudes en Langue Française“. Bei den international anerkannten DELF-Diplomen können – je nach Sprachniveau – verschiedene Kompetenzstufen abgelegt werden, von A1 für Anfänger bis zu B2 für Schüler auf Abiturniveau.

An zwei Samstagen im April 2016 haben die motivierten und engagierten Schüler ihre Kompetenzen in verschiedenen Bereichen bewiesen: Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen. Für die Schüler der LIO besteht hierbei ein klarer Vorteil: Die Liebigschule ist als offiziell anerkannte DELF-Schule das DELF-Prüfungszentrum in Mittelhessen, so dass auch die mündlichen Prüfungen in der vertrauten Umgebung der eigenen Schule abgelegt werden.

Folgende Schüler haben 2016 ein DELF-Diplom bestanden: Anna Blumentritt, Julius Blumentritt, Jonas Graw, Lea Grohmann, Carla Mende, Shirin Mulch, Nele Rothhardt, Johanna Brandenburg, Lara Hilbert, Darleen Hildebrand, Vincent Picker, Johanna Rau, Alice Sidorenko und Sebastian Uhl.

Übrigens: Auch in diesem Schuljahr (März 2017) finden wieder DELF-Prüfungen in der Liebigschule statt. Und einen Vorbereitungskurs (montags, 7. Stunde) gibt es auch wieder...