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Fotos Anja Schaal www.anjaschaalfoto.de

Besuch der Einstein-inside-Ausstellung in Frankfurt

Geschrieben von Markus Ketter.

Etwa 100 Jahre, nachdem Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie veröffentlicht hat, wurde von namhaften Instituten eine Wanderausstellung entwickelt, die von November bis Januar an der Goethe-Universität in Frankfurt zu Gast war. Der Physik-Leistungskurs (Q1) unter Leitung von Herrn Ketter nutzte am 16.12. die Gelegenheit, einen Einblick in ein spannendes Thema zu erhalten, das Astro- und Quantenphysik miteinander verbindet. Anhand der multimedialen Mitmach-Exponate konnten die Schüler Erstaunliches über schwarze Löcher, Gravitationswellen, Radioastronomie, dunkle Materie, etc. erfahren. Interessante Informationen und Erklärungen erhielten wir von Dr. Matthias Hanauske vom Institut für Theoretische Physik, der uns durch die Ausstellung führte.

Lio-Team auf Platz 3 beim Planspiel Börse

Geschrieben von Martin Haslauer.

planspiel boerse 16

Gießener Anzeiger vom 09.02.2017, Seite 19

Ner­vö­se Fi­nanz­märk­te, schwan­ken­de Kur­se – wer da sei­nen De­pot­wert stei­gert, ver­dient An­er­ken­nung. Die ver­dien­ten sich in den ver­gan­ge­nen Wo­chen auch Gie­ße­ner Schü­ler- und Stu­den­ten­te­ams, wäh­rend sie sich beim Bör­sen­spiel der Spar­kas­sen in­ten­siv mit Un­ter­neh­mens­wer­ten und Bran­chen­ent­wi­cklun­gen aus­ein­an­der­setz­ten. Wolf­gang Keil, stell­ver­tre­ten­der Vor­stands­vor­sit­zen­der der Spar­kas­se Gie­ßen, und Mar­co Ben­der, Ver­mö­gens- und Fi­nanz­be­ra­ter des Pri­va­te Bank­ing, über­ga­ben nun Geld­prei­se von ins­ge­samt 4250 Eu­ro an die Sie­ger. Beim Plan­spiel Bör­se geht es da­rum, das fik­ti­ve An­fangs­ka­pi­tal von 50 000 Eu­ro in ei­nem Schü­ler- und 100 000 Eu­ro in ei­nem Stu­die­ren­den­wett­be­werb durch ge­schick­tes Agie­ren zu ver­meh­ren. In bei­den Ka­te­go­rien wer­den der rei­ne De­po­tend­be­stand und der Er­trag aus nach­hal­ti­gen Un­ter­neh­mens­ti­teln ge­trennt be­wer­tet. Wert­pa­pie­re wie Ak­ti­en, In­vest­ment-Zer­ti­fi­ka­te und fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re sind han­del­bar. Schü­ler kön­nen 175 ver­schie­de­ne Pa­pie­re in ih­rem Wett­be­werb kau­fen, den Stu­den­ten ste­hen 200 zur Aus­wahl. Spie­le­risch kön­nen die Teil­neh­mer ihr Wis­sen über Ak­ti­en, Ri­si­ken, Kurs­ge­win­ne und wirt­schaft­li­che Ein­flüs­se er­wei­tern. Die­se In­for­ma­tio­nen rich­tig zu be­wer­ten, ist bei ste­ti­gen Schwan­kun­gen in der Welt­wirt­schaft schwie­rig. Wer er­folg­reich sein will, muss als Te­am funk­tio­nie­ren. Mit ei­nem sehr gu­ten Er­geb­nis in der Schü­ler­wer­tung von ge­nau 56 519,50 Eu­ro er­reich­te das Te­am „Be­Jo­Le“ vom Land­graf-Lud­wigs-Gym­na­si­um den 1. Platz in der In­sti­tuts­wer­tung der Spar­kas­se. Die Grup­pe „Bör­sen­bumm­ler439“ der Wirt­schafts­schu­le am Os­walds­gar­ten er­ziel­te den 1. Platz in der re­gio­na­len Nach­hal­tig­keits­wer­tung der Spar­kas­se und zu­sätz­lich den 2. Platz in der Nach­hal­tig­keits­wer­tung in­ner­halb des Spar­kas­sen­ver­ban­des Hes­sen-Thü­rin­gen. [...] (kg)/Fo­tos: Jung

Ergänzung: Das Lio-Team um Hannah Hamborg, Maya Neuhäuser und Leonhard Schubert (vordere Reihe) erreichte mit knapp 54.000€ den dritten Platz in den Institutswertung. Herzlichen Glückwunsch!

Partnerschule des Leistungssports setzt Erfolgsserie fort

Geschrieben von Marcus Krapp.

Liebigschule gewinnt den Regionalentscheid klar, Marburg siegt bei den Mädchen

Nach dem Sieg beim Landesfinale 2015 und einem 4. Platz 2016 hat die Liebigschule erneut die Teilnahme am Landesfinale in der jüngsten Wettkampfklasse geschafft. Die Jungs von Lehrer-Trainer Marcus Krapp gewannen deutlich ihre Spiele und freuen sich nun auf das Landesfinale in Kassel.
Da die Liebigschüler den Vielseitigkeitswettbewerb gewonnen hatten starteten sie jeweils mit 6-0 in die Spiele, was aber keinen Einfluss auf den Ausgang der Spiele hatte. In der Vorrunde besiegte die Mannschaft der LIO die Anne Frank Schule aus Linden 49-3 und die Freie Walldorf Schule aus Marburg 47-14. In der anderen Gruppe siegte Homburg vor Wetzlar und Usingen.
Das Halbfinale gewann die Liebigschule problemlos gegen Wetzlar mit 57-6 um im Finale erneut auf die Anne Frank Schule zu spielen. „Die Jungs haben das Turnier über toll gespielt. Wir verteidigen auf einem sehr guten Niveau und spielen sehr gut zusammen.“ Freute sich Krapp. Auch im Finale hatte Linden beim 58-12 keine Chance.
Das Mädchenteam des Schulsportzentrums hatte im Wettbewerb keine Chance. Hier setzte sich Marburg klar durch. Die Schülerinnen der LIO belegten einen sehr guten 4. Platz.

Hinten v.l.n.r.: Lena Strauch, Luisa Rudersdorf, Moana Persch, Anna-Lena Menne, Tomke Thormeier, Cecilia Alpsoy, Benita Becker, Lehrer-Trainer Marcus Krapp
Vorne: Peer Wellnitz, Paul von Ritter Zahony, Dominik Murken, Jan Humme, Nino Kuhl, Noah Sann, Hanno Kotulla, David Sann, Christopher Herget

LIO-Tischtennis-Jungs fahren nach Frankfurt zum Landesentscheid Jugend trainiert

Geschrieben von Klaus Behnen.

WK III von links nach rechts: Nils Wilhelm, Rico Lotz, Konrad Nöcker, Maximilian Dywan, Tim Neuhof, Niklas Manser u. Leiter der TT-AG Klaus Behnen

Beide Tischtennis-Schulmannschaften Jungen WK III und IV haben sich in beeindruckender Art und Weise für die Landesentscheide an der Carl-von-Weinberg Schule in Frankfurt qualifiziert.
Denn nachdem beim Kreisentscheid sämtliche Spiele jeweils ohne Satzverlust für sich entschieden werden konnten, fielen auch bei der Regionalmeisterschaft die Ergebnisse deutlich aus.
Die Jungs im WK IV legten in Schotten vor. Zunächst konnten alle Spieler beim Vielseitigkeitswettbewerb ihre technischen und konditionellen Stärken abrufen, sodass die die Liebigschüler schon mit einer Führung an die sechs Einzel und drei Doppel an die Tische gingen. Sie besiegten zunächst die Vogelsbergschule Schotten mit 9:0 und zeigten dann im Endspiel gegen die Alfred-Wegener Schule Kirchhain mit 8:1 ihre enorme Ausgeglichenheit. Eine starke Leistung, die Mut macht für den Landesentscheid, bei der die LIO in den letzten beiden Jahren den 5. Und 6. Rang belegen konnten.
Zum ersten Mal allerdings konnten sich in Heuchelheim auch die Jungs der WK III qualifizieren. Dies war so nicht zu erwarten. Am Abend vorher mussten zwei Leistungsträger Ben Scholz und Jonas Schwabe kranheitsbedingt absagen. Zudem waren bis auf Rico Lotz alle Spieler jüngerer Jahrgang und erst in diesem Schuljahr aus der WK IV hochgerückt. Umso beindruckender die Ergebnisse. Auch sie besiegten die Vogelsbergschule Schotten mit 9:0, um dann im Endspiel der CBES Allendorf mit 8:1 keine Chance zu lassen.
Hier zahlt sich die tolle Arbeit in der Tischtennis-AG aus, zu der seit mehreren Jahren jeden Donnerstag gut 40 SchülerInnen kommen. Anziehungspunkt ist dabei auch die Oberstufenschülerin und Tischtennis-Ass Lea Grohmann, Vizehessenmeisterin im Einzel und Doppel, die selbst sechs Jahre in der Schulmannschaft gespielt hat.

WK IV von links nach rechts: Fynn-Luca Haub, Konrad Nöcker, Max Behnen, Mark Weiß, Nelson Jacobi, Benne Gerstmann, Ole Göbel, Florian Lange

Ein besonderer Vormittag mit dem RSV Lahn-Dill an der Liebigschule

Geschrieben von Klaus Behnen.

Die 6C der Liebigschule hatte Freitag einen besonderen Tag. Für den Abschluss einer Basketballreihe hatte ihr Sportlehrer Kontakt mit dem Chef-Coach Nicolai Zeltinger aufgenommen.
Der versprach sein Kommen und eine Einführung in den Rollstuhlbasketball. Was die sportbegeisterten SchülerInnen aber dann erlebten, war weit mehr als das:
Bereits um 7:30 Uhr stand ein Mercedes Sprinter mit zwei weiteren Autos vor Eingang der Sporthalle. Elf Sportrollstühle wurden ausgeladen, RollstuhlfahrerInnen mit Schultern, die weit über ihre Stühle hinausragten begrüßten die SchülerInnen, die sich noch schüchtern zeigten. Umgezogen und mit der RSV-Helferschar in die Halle geladen ging es bereits kaum 15 Minuten später los.
Aufgrund der Praktikumswochen stand die ganze Halle zur Verfügung, durch die die SchülerInnen auf zwei Rädern flitzten. Dann folgte mit Jan Haller, dem Spieler mit der größten Spannweite der Basketball-Liga und zwei Paralympics-Teilnahmen, ein Theorieteil, der die aufgewühlten SchülerInnen fesselte. Er zeigte mit den beiden kanadischen und schweizer NationalspielerInnen Jenniver Röczey und Philipp Häfeli die Grundtechniken wie Dribbling, Korbleger, Schuss, dass es den SchülerInnen zum Nachahmen juckte.
Dann wurde geübt, gespielt und durch die Sporthalle gesaust, dass die Zeit nur so verflog. Den Kindern im Rollstuhl lief der Schweiß in Strömen und es wurde festgestellt, wie fordernd und schwierig diese Sportart ist.
In einem großen Abschlusskreis plauderten die „Rollis“ aus dem Nähkästchen beantworteten zahllose, nicht enden wollende Fragen. Der Besuch eines Heimspiels des RSV Lahn-Dill wurde vereinbart.
Schließlich baten die SchülerInnen, die Basketballunterrichtsreihe im Rollstuhl fortzusetzen!