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Faszination Umwelttechnologie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pressemitteilung ZFC Erfindungslabor   
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 14:22 Uhr

Philipp Risius forscht beim 10. Erfinderlabor in Hanau

Das Zentrum für Chemie (ZFC) mit Sitz im südhessischen Bensheim organisiert zum zehnten Mal das Erfinderlabor für hochbegabte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13. Es findet vom 23. bis 27. Januar 2012 in Hanau und Rüsselsheim statt. Mit dabei sind 16 junge Forscher aus ganz Hessen, die nach strengen Leistungskriterien unter knapp 140 qualifizierten Bewerbern aus 57 hessischen Schulen ausgewählt und eingeladen wurden.

Für die Liebigschule in Gießen wird Philipp Risius beim Erfinderlabor dabei sein. Der Ausnahmeschüler wurde aufgrundweit überdurchschnittlicher Leistungen im Bereich Naturwissenschaften für die fünftägige Projektwoche vorgeschlagen.
Das ZFC Erfinderlabor greift Themengebiete auf, die im Schulunterricht nicht oder nur partiell behandelt werden. Die Teilnehmer arbeiten eine Woche lang in Teams in Labors von Hochschulen und lernen exklusiv weltweit agierende Unternehmen kennen. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich beim 10. Erfinderlabor mit der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Sie gilt als der Hoffnungsträger im Bereich einer umweltgerechten Energieversorgung beispielsweise in der Hausenergie, bei portablen Anwendungen sowie bei der Elektromobilität.
Führende Autohersteller wie Opel werden ab 2015 erste Modelle in Serie fertigen, die mit Wasserstoff betrieben werden und kein Kohlenstoffdioxid mehr ausstoßen.

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Ein Nobelpreisträger und die MINT400 in Berlin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Kotulla   
Samstag, den 07. Januar 2012 um 17:27 Uhr

Lisa Arnold, Carolin Schmeel, René Fabri, Raymond Ogiemwonge-Schäfer und Philipp Risius reisten in Begleitung des Lehrers Martin Kotulla vom 30.11.2011 bis zum 3.2.2011 nach Berlin, um an der MINT400 teilzunehmen. Die MINT400 ist eine Veranstaltung des Vereins MINT-EC, welche zum fünften Mal stattfand und ganz im Zeichen von MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) steht. Aus allen 147 MINT-EC Schulen Deutschlands werden 400 Schülerinnen und Schüler sowie ca. 100 Lehrkräfte zur Teilnahme nach Berlin eingeladen. Lesen Sie den Bericht der Schülerinnen und Schüler:

Carolin: Vom 1.12.2011 bis zum 2.12.2011 fand in Berlin die MINT400, ein bundesweites Zusammentreffen von MINT-Schulen, statt. Neben der Wissenschaft standen vor allem das Zusammenkommen und Kennenlernen der Teilnehmer untereinander im Mittelpunkt. Wir sind bereits am Vortag in die Hauptstadt gereist, die wir gegen 21:30 erreichten, nachdem wir uns mit dem einen oder anderen Bahnhof etwas „ausführlicher“ hatten beschäftigen dürfen. Nach dem check-in im AO-Hostel in der Nähe des Hauptbahnhofs nutzen wir den Abend noch, um unsere Umgebung näher kennen zu lernen. Am nächsten Tag begann die eigentliche Veranstaltung in der Akademie der Künste am Tiergarten. Zu Beginn hatten wir Gelegenheit, uns mit Einsätzen im MINT-Bereich in Studium und Arbeitswelt auseinander zu setzen. Auf dem Bildungsmarkt stellten sich verschiedene Firmen und Stiftungen vor. Nach dem Mittagessen stand eine 3-stündige Stadtrundfahrt auf dem Programm.

René: Als wir in Berlin ankamen, hatte ich noch ein völlig anderes Bild von Berlin. Immer wenn ich mir unsere Hauptstadt vorgestellt hatte, hatte ich Bilder von hässlichen und grauen Plattenbauten im Kopf. Doch als wir die Stadtrundfahrt am Donnerstag machten, änderte sich meine Einstellung zu Berlin. Ich war sehr beeindruckt von den großen und wunderschönen Bauten des Regierungsviertels. Schon am Vormittag war ich begeistert von dieser Fahrt, denn wir hatten die Möglichkeit, eine gute Übersicht über Firmen und Stiftungen im Bereich MINT zu bekommen.

Lisa: Am nächsten Morgen haben sich alle Teilnehmer in ihren ausgewählten Kursen zusammengefunden. Mein Kurs wurde vom GeoForschungsZentrum Potsdam ausgerichtet und
trug den Namen „Die Erde lebt - die Erde bebt“ und hat sich mit dem Thema Geodynamik befasst. Am Anfang haben wir die Grundlagen geklärt, wie zum Beispiel den Radius oder das Alter unserer Erde. Im Anschluss wurden uns Methoden zur Bestimmung und Lokalisierung von Erdbeben vorgestellt. Eine dieser Methoden basiert auf einem Seismograph, er arbeitet mit der Induktion und mit ihm kann man unter anderem auch die Art des Gesteins oder die Tiefe einer Erdschicht bestimmen. Das Gelernte haben wir anschließend an einem Feldversuch angewendet, bei dem wir draußen in Berlin mit einem Hammer ein kleines Erdbeben ausgelöst und dieses ausgewertet haben.

Philipp: Nach der Arbeit in meinem Kurs an Petri-Netzen unter Anleitung von Studenten des Hasso-Plattner-Instituts musste ich bald wieder zurück zur Akademie der Künste, wo mich als Preisträger des Chemiewettbewerbs eine Gesprächsrunde mit anderen Preisträgern sowie mit Vertretern des MINT-EC, einer Vertreterin der Firma Dow-Chemical und dem Chemienobelpreisträger von 2007 Prof. Dr. Gerhard Ertl erwartete. Uns wurden viele Fragen gestellt, während wir uns – vermutlich etwas eingeschüchtert – kaum trauten selbst Fragen zu stellen. Trotzdem und obwohl die Runde etwas kürzer dauerte als geplant, war sie mein persönliches Highlight der MINT400. Nach der Runde mussten wir Preisträger auf der Bühne darauf warten, aufgerufen zu werden. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht mit welcher Punktzahl ich bei dem Chemiewettbewerb abgeschnitten hatte und die Spannung war groß. Nach und nach wurden alle aufgerufen und es blieben am Ende nur noch zwei andere und ich übrig. Damit war klar, dass ich die volle Punktezahl erreicht habe (als einer von nur drei Schülern von über 1600 in Deutschland! Anm. d. Red.). Dann erhielt auch ich meine Urkunde und ein Buch als Preis, doch die eigentliche Ehre war für mich, die Hand eines Nobelpreisträgers schütteln zu dürfen.

Raymond: Nach den Kursen waren wir am Abend wieder in der Akademie der Künste. Im Festsaal redeten mehrere Personen, unter anderem der Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Ertl. Danach sind die Preise an die Preisträger durch ihn verliehen worden. Danach gab es in der Akademie ein Unterhaltungsprogramm mit einer Lichtshow und Jonglage von Feeding The Fish.
Nach der Preisverleihung gab es noch das Come-Together mit Essen und Getränken. Das war das offizielle Ende der MINT-Veranstaltung. Am Samstag sind wir früh losgefahren und waren gegen Mittag wieder zurück in Gießen.

 
Lio-Schwimmer beim Regionalentscheid erfolgreich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tina Urnau   
Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 16:49 Uhr

Die Veranstaltung Jugend trainiert für Olympia im Schwimmen – Wettkampf der Schulen- fand am 30.11.2011 in Gießen statt. Statt im Unterricht zu sitzen, trafen sich die Kinder der 5. bis 7. Klassen, um die Schnellsten im Wasser zu ermitteln.

Gesucht wurde unter den gemeldeten 11 Wettkampfmannschaften die schnellste Mädchen-und die schnellste Jungenmannschaft. Bei den Mädchen gewann die Liebigschule alle Wettbewerbe mit großem Abstand und konnte sich gegen fünf andere Schulen durchsetzen. Die Marienschule aus Limburg wurde für ihre gute Leistung mit dem zweiten Platz belohnt. Platz 3 erreicht die Clemens Brentano Schule aus Lollar.

Auch bei den Jungen sicherte sich die Liebigschule alle Siege und errang damit vor der Herderschule aus Gießen und der Freiherr von Stein Schule aus Wetzlar deutlich den ersten Platz. Belohnung für die Sieger und die Zweitplatzierten ist die Qualifikation zu den Landesmeisterschaften im Schwimmen, die im Frühjahr in Fulda stattfinden. Die Kinder erlebten einen gut organisierten Wettkampf und freuten sich über die Urkunden aus den Händen von Frau Schoneweg Metz.

 

 
Urkomischer Kampf um Herzblatt Helena PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: gl - Gießenr Allgemeine   
Montag, den 12. Dezember 2011 um 22:36 Uhr

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Die "schöne" Helena singt

Untergang als rasante Comedyversion – Lehrer und Abiturienten der Liebigschule spielen Stoff der Weltliteratur

Wenn an einer Schule der Trojanische Krieg auf dem Stundenplan steht, dann stöhnt so mancher Latein- und Griechischschüler auf. Ganz anders aber in diesen Tagen an der Liebigschule. Dort führen Lehrer und Abiturienten wieder einmal gemeinsam das Stück Weltliteratur auf – aber in einer rasanten Comedyversion, die Schulleiter und Lateinlehrer Dr. Carsten Scherließ geschrieben hat und die die Zuschauer auf ihren Sitzen sich vor Lachen krümmen lässt. »Man muss auch über sich und über das, was einem wichtig ist, lachen können«, meint Scherließ und zeigt mit seinem munteren Ensemble, dass er damit vollends ins Schwarze getroffen hat. In der Aula der Schule hat der rotlockige Trojaner Paris – im wahren Leben Lateinlehrer – die Qual der Wahl zwischen Juno, Minerva oder der üppig-drallen Venus (Musikpädagoge Andreas Czerney). Er entscheidet sich für die Schönheit, verliebt sich folgerichtig in die liebreizende Helena und raubt sie dem Griechen Menelaos. Das Drama nimmt seinen Lauf, die Griechen kämpfen über Jahre gegen die Trojaner, und erst als der schlaue Odysseus die List mit dem trojanischen Pferd entwickelt, entscheidet sich die Schlacht. Dass Helden wie Achilles in der Zwischenzeit mit dem Öffnen einer Raviolidose kämpfen, ein lehrerinterner Wettstreit beginnt, wer denn nun die schöne Helena spielen darf, und auch schon mal ein Schulleiter in eine Badewanne getunkt wird, um Geheimnisse preiszugeben, gehört zu den zahlreichen urkomischen Einfällen, die die knapp eineinhalb Stunden der Aufführung, in deren Verlauf das Publikum auch schon einmal zu Fuß von Griechenland nach Troja wandern muss, extrem kurzweilig machen. Da wird gesungen, mit Laserschwertern gekämpft und so ganz nebenbei jede Menge Wissenswertes über die Griechen an sich und die Trojaner im Speziellen vermittelt. Das bleibt im Gedächtnis haften – und macht Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen Spaß. Vorstellungen gibt es noch am heutigen Donnerstag und am Samstag jeweils um 18 und 19.30 Uhr in der Aula der Liebigschule. Karten für zwei Euro, aber nur noch für wenige Stehplätze, sind im Sekretariat der Schule erhältlich. Es darf jedoch bezweifelt werden, ob die Zahl der Vorstellungen ausreichen wird. Wenn sich herumgesprochen hat, wie sehenswert dieses Comedytheater im antiken Gewand ist, dann dürfte die Liebigschule einen ähnlichen Ansturm erleben wie seinerzeit die Trojaner. gl

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Dr. Carsten Scherließ (links) hat die Geschichte von Troja als rasantes Comedytheater umgeschrieben (Fotos:gl)

 
Benefizkonzert im Stadttheater mit ehemaligen und aktuellen Schülern der Liebigschule am 27. Januar PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Abel   
Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 14:31 Uhr

Das Jahr des 175. Schuljubiläums beginnt für die Liebigschule mit einem echten "Knaller". Wie bereits im Januar 2011 veranstaltet der Rotary Club Gießen "Altes Schloss" ein Benefizkonzert im Stadttheater. Es findet am 27. Januar 2012 um 19.30 Uhr statt. Als Ausführende werden Musiker der Liebigschule das Grundtthema "Festival der Tiere" gestalten. Dabei reicht die Palette der Mitwirkenden von den Jüngsten bis zu den bereits ergrauten Ehemaligen.

So wird der Chor der Klassen 5 und 6 unter Leitung von Hermann Wilhelmi Katzenlieder präsentieren, unter anderem das "Katzenduett" von Rossini und "Memory" aus dem Musical "Cats". Als ehemalige Liebigschüler werden die Gesangssolisten Julia Lißel, die z. Zt. in Düsseldorf engagiert ist und bei Hape Kerkelings neuem Musical "Kein Pardon" mitwirkt, sowie der Lindener Bassist Andreas Czerney teilnehmen. Lustige Variationen über die Forelle bringt ein Auswahlchor, und als besondere Hommage an das Schuljubiläum wurde ein Ehemaligenorchester zusammengestellt, welches unter der Leitung von Jörg Michael Abel das Programm eröffnet und wieder beschließt. Als "tierische" Musikbeiträge sind dabei die Ouvertüre zur Oper "Die diebische Elster" von Gioacchino Rossini und der "Schwanensee"-Suite von Peter Tschaikowsky vorgesehen. Im Mittelpunkt des Konzertes steht der "Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saens.

Im Ehemaligen-Orchester erwarten wir eine sinfonische Besetzung von annähernd 70 Mitwirkenden, darunter Professoren und Musiklehrer, Orchestermusiker und Kulturmanager, Musikstudenten und Studenten anderer Fachbereiche, die alle in den letzten 40 Jahren an der Liebigschule ihr Abitur abgelegt haben, zu ihrer Zeit im Schulorchester mitwirkten und auch seitdem in verschiedenen Orchestern tätig sind. Dazu werden sie anreisen aus Berlin und Osnabrück, aus Saarbrücken, Leipzig, Troisdorf, aus Köln und Mainz, Lübeck und Darmstadt, aus Hamburg und Wiesbaden und sogar aus den USA.

Karten zu diesem einzigartigen Event gibt es an der Theaterkasse, Johannesstr. 1, zum Preis von 20,- und 30,- € - das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Musikfreunde!

 
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