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Neue Mountainbikes für die Lio

Geschrieben von T. Linnemann.

Durch die Idee und den Einsatz von Herrn Thomas Linnemann, Sportlehrer an der Liebigschule, ist es dem städtischen Gymnasium gelungen, 16 neue Mountainbikes (MTBs) anzuschaffen und damit die Möglichkeiten im Sportunterricht zu erweitern.

Die jetzt angeschafften Räder ergänzen die sechs schon seit einigen Jahren vorhandenen Mountainbikes. Diese Räder wurden mit Erfolg im Sportunterricht und bei Wettkämpfen wie „Jugend trainiert für Olympia - Triathlon“ eingesetzt.

Die Initiative, Radfahren an der Liebigschule auszubauen, kommt von Herrn Linnemann und findet Unterstützung im Kollegium. Als ehemaliger Radfahrer unterrichtet er im Rahmen eines Triathlon- Kurses seit 15 Jahren Radfahren an der Schule.

In diesen Jahren haben etliche Schülerinnen und Schüler Radfahren als umweltfreundliche Fortbewegungsmöglichkeit intensiv kennen gelernt und einige der Jungen haben sich zu hervorragenden Sportlern entwickelt. Allen voran steht Jonathan Koch mit seinem dritten Besuch der Olympischen Spiele als Ruderer. Sehr erfolgreich sind außerdem die Triathleten Georg Dewald und Vincent Größer. Als Läufer (und exzellenter Radfahrer) agiert Maximilian Schmitt.

Da die Mountainbikes auch straßenverkehrstauglich ausgestattet wurden, ist ein vielfältiger Einsatz der Räder auch außerhalb des normalen Unterrichts, z. B. bei Exkursionen oder bei den an der Lio stattfindenden Outdoor-Kursen denkbar. Die Fahrräder sind sehr leicht und von hervorragender Qualität, was zu vielen positiven Reaktionen bei dem derzeitigen Sportkurs MTB der E-Phase führte. „Sensationell“ was die Schule da bietet, war eine einhellige Meinung. Der aktuelle MTB- Kurs zeigt, dass das Interesse an diesem Sportkurs bei Mädchen aber genau so groß ist wie bei den Jungen.

Die Anschaffung konnte ermöglicht werden durch die Finanzierung aus dem großen Schulbudget, da die Liebigschule eine Selbstständige Schule ist. Hierfür kann Herrn Hölscher Dank ausgesprochen werden. Dank geht auch an Herrn Solbach bei der Beschaffung der Räder und seinem Einsatz bei der Wartung in den letzten Jahren.

Geplant ist nun noch der Aufbau einer Fahrradwerkstatt, die durch den Förderverein der Liebigschule finanziert werden wird. Die immer wieder anfallenden Pflege- und Wartungsarbeiten sollen von den Schülerinnen und Schülern erlernt werden, da diese die Räder nutzen. In Zukunft soll Radfahren breiter im Angebot des Schulsports verankert sein. Seit einem Jahr läuft ein reiner MTB- Kurs in der E-Phase. Im nächsten Jahr ist ein zusätzliches Angebot für die Q-Phase geplant.

Brettspiele, Ausflüge und viele nette Gespräche

Geschrieben von Eva Pfeiffer, Gießener Anzeiger vom 18.05. 2016.

Liebigschüler verbringen regelmäßig Zeit mit Bewohnern des Pflegezentrums Alloheim

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Bereichernder Austausch für alle Beteiligten: Die Schüler der AG "Soziales Engagement" - mit Lehrerin Michaela Nolting (links) und Sascha Bücher, Leiter des Sozialdienstes im Alloheim (rechts) - erzählen von ihren Besuchen im Pflegezentrum. Foto: Pfeiffer

GIESSEN - Schwimmen, Tanzen oder Rudern – das sind Arbeitsgemeinschaften (AGs), die an vielen Schulen angeboten werden. Die Liebigschule hat darüber hinaus aber auch die AG „Soziales Engagement“. In Zusammenarbeit mit dem Pflegezentrum Alloheim verbringen interessierte Schüler Zeit mit den Bewohnern des Heims. „Ich war anfangs unsicher, weil ich nicht wusste, worüber ich mit den Leuten reden soll. Das hat sich aber schnell gelegt“, erzählt Zoe Goll im Gespräch mit dem Anzeiger. Die Schülerin ist durch ihre ehemalige Religionslehrerin auf die AG aufmerksam geworden und besucht nun regelmäßig das Pflegezentrum. „Eine Bewohnerin ist früher viel gereist und hat mir davon erzählt. So etwas bleibt natürlich hängen.“

Picknick am Schwanenteich

Die AG wurde im Jahr 2011 durch einen Schüler ins Leben gerufen, dessen Tante im Pflegezentrum lebte. Seit 2014 leitet Michaela Nolting nun die AG, die sich einmal pro Monat trifft und dabei auch die Besuche oder gemeinsame Ausflüge mit den Bewohnern des Heims plant. „Für die Bewohner ist das richtig toll, wenn jemand von außerhalb kommt und sich die Zeit für Gespräche oder Brettspiele nimmt“, freut sich Sascha Bücher, Leiter des Sozialdienstes im Alloheim. Alle Aktionen sind dabei freiwillig, die Schüler können ihre Besuche selbst mit dem Pflegezentrum absprechen. „Die Bewohner sind sehr aufgeschlossen und erzählen viel“, berichtet Lea Kessler. „Außerdem ist es interessant, wenn die Älteren von früher erzählen.“

Die AG beschränkt sich aber nicht nur auf Gespräche oder Brettspiele. Immer im Dezember organisieren die Schüler einen Adventskalender mit 24 verschiedenen Aktionen. Einmal im Jahr unternehmen Jugendliche und Heimbewohner außerdem einen gemeinsamen Ausflug. 2014 ging es auf die Landesgartenschau und im vergangenen Jahr stellte die AG ein Picknick am Schwanenteich auf die Beine. „Davon haben die Bewohner noch Tage später erzählt“, weiß Sascha Bücher, der sich über das Engagement der Schule freut. „Die Jugendlichen sind sehr zuverlässig.“

Für die Heimbewohner sind die Besuche der Jugendlichen eine willkommene Abwechslung. Aber auch die jungen Leute lernen durch den Austausch viel. „Ich finde es erschreckend, dass so viele Familien kaum zu Besuch kommen. Das würde ich so nicht wollen“, betont Kathrin Schmidt.

Liebigschule mit 4 Schwimmmannschaften in Wiesbaden

Geschrieben von G. Moos.

In diesem Jahr war die Liebigschule Gießen mit 4 Mannschaften bei den hessischen Schulmeisterschaften im Schwimmen in der Landeshauptstadt Wiesbaden vertreten.

Waren es im letzten Jahr noch drei Mannschaften, so konnten sich die Schwimmerinnen und Schwimmer der Liebigschule in diesem Jahr sogar mit vier Mannschaften für den Landesentscheid qualifizieren.
Mit Schulen aus Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden war die Konkurrenz in diesem Jahr übermächtig. Viele sehr gute Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem hessischen Landeskader Schwimmen dominierten die Wettkämpfe und es wurden hervorragende Zeiten geschwommen. Diese drei Schulen stellten auch die Landessieger in den verschiedenen Klassen und konnten sich für das Bundesfinale in Berlin qualifizieren.

Bei der Liebigschule waren nur etwa die Hälfte alle 40 Teilnehmer Vereinsschwimmer, die anderen wurden aus der Neigungsgruppe Schwimmen oder dem Schwimmunterricht rekrutiert.
Die Betreuer Thomas Linnemann, Frank Kalbfleisch und Gerd Vonhausen, unterstützt durch den Schüler Raphael Keiner freuten sich über einige persönliche Bestzeiten der Schülerinnen und Schüler sowie einige Steigerungen im Vergleich zum Regionalentscheid im letzten Herbst in Gießen.

Bei den älteren Jahrgängen 2001 – 2003 konnte sich die Jungenmannschaft auf ihren jüngsten Schwimmer Georg Buddensiek verlassen, der wieder sehr gute Zeiten schwamm. Louis Müller, Jan Lucas Bauer und Robert Vonhausen steigerten sich deutlich, Julius Franzen, Tizian Diehl, Moritz Trassl und Vincent Sucke halfen mit, den 6. Platz zu sichern und das bei nur wenigen Sekunden Rückstand zu den vorderen Plätzen.

Mit dem gleichen Ergebnis konnten die Mädchen dieser Jahrgänge die Heimreise antreten. Durch einige kurzfristige Ausfälle, war in diesem Jahr nicht mehr zu erreichen.
Bente Kotulla, Luise Jacobi und Mala Lück waren wichtige Stützen der Mannschaft, Clara Wüsten zeigte neben ihren sehr guten Leistungen in der Leichtathletik und im Gerätturnen wie erstaunlich vielseitig sie ist. Emilia Größer, Greta Luh und Nelly Riedel zeigten deutliche Verbesserungen ihrer Zeiten, Christina Schmaus kam dreimal zum Einsatz und überzeugte über 50 m Kraul.

Die beiden jüngeren Mannschaften der Jahrgänge 2003 bis 2005 mussten wieder ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Mit Beinschlagstaffeln, Rücken altdeutsch und Dauerschwimmen waren vor allem koordinative Fähigkeiten und Ausdauer verlangt. Das Jungenteam mit den Schwimmern: Christian Sättler, Nino Kuhl, Luca Damm, Nelson Jacobi, Tom Klieneck, konnte einige Staffelbestzeiten verzeichnen, wobei Lukas Kirchner und Bjarne Schneider die größten Steigerungen aufwiesen. Am Ende sprang wie bei allen anderen Mannschaften der 6. Platz heraus.

Auch die jüngeren Mädchen konnten zwei hessische Schulen hinter sich lassen. Dieses Team mit den Schwimmerinnen Eileen Schulz, Nele Wagner, Emma Fuß, Mia Bürger, Sina Nommel und Jana Schimpf zeigte im Vergleich zu den Regionalmeisterschaften den größten Sprung aller Liebigschulmannschaften in der Verbesserung der Zeiten. Maßgeblichen Anteil daran hatten Johanna Merzhäuser und Julia Schmidt, denen die größten Steigerungen gelangen.
Dieser Wettkampf wurde zum ersten Mal gemeinsam mit den Paralympics der Schulen durchgeführt, mit einer gemeinsamen Ballstaffel zum Abschluss.

Erfolgreiche Teilnahme am Känguru-Wettbewerb

Geschrieben von Gunnar Martens.

 

Die Preisträger des Känguru-Wettbewerbs 2016

Wie jedes Jahr im März fand auch dieses mal der Känguru-Wettbewerb der Mathematik statt. 380 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen der Liebigschule stellten sich den 30 Aufgaben zum Grübeln, Denken und Knobeln. Manchen von ihnen war auch die zuvor geschriebene Arbeit, Klausur und sogar die Abiturprüfung kein Hinderungsgrund. Bei der Preisverleihung Anfang Mai wurden insgesamt fünf erste, acht zweite und 16 dritte Preise an die Teilnehmer überreicht. Florian Hilbert aus der Klasse 8C wurde mit hervorragenden 145 von 150 möglichen Punkten Schulsieger. Die beiden Sonderpreise für die weitesten Känguru-Sprünge gingen ebenfalls an Florian Hilbert sowie an Venja Pape aus der Klasse 6E.

 Siehe auch Mathematik-Olympiade

Wieder Bundesfinale knapp verpasst!

Geschrieben von Martin Haslauer.

Leonhard Schubert (Klasse 9e) hat beim Hessenfinale von "Jugend debattiert" den dritten Platz belegt und damit den Einzug ins Bundesfinale knapp verpasst. Wie im letzten Jahr blieb der Liebigschule damit wieder das Nachsehen.

Zur Diskussion im Gebäude des Hessischen Rundfunks in Frankfurt stand die Frage "Soll ein Jugend-Check für Gesetzesvorhaben eingeführt werden". Leonhard durfte auf der Position PRO 1 die Diskussion eröffnen. Nach einer spannenden Debatte kürte die Jury Laura Schäfer zur Siegerin. Jakob Wagner belegte den zweiten und Fabian Brack den vierten Platz. Laura und Jakob vertreten damit Hessen im Juni beim Bundesfinale in Berlin. Wir wünschen ihnen dabei viel Erfolg und hoffen auf das kommende Jahr.

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Leonhard und Jakob vertreten die PRO-Seite.

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Der Auftritt der "Männer WG" versüßte die Wartezeit, bis die Jury das Urteil verkündet.

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Die Siegerehrung (v.l.n.r.): Laura, Staatssekretär Lösel, Leonhard, Fabian, Jakob und der Vorstandsvorsitzender der Hertie-Stiftung Frank J.-Weise